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Der Bau.Energie.Umwelt Cluster auf der Langen Nacht der Forschung 2012

27 April, 2012 16:00 bis 27 April, 2012 (All day)

Gleich an fünf Standorten öffnen niederösterreichische Forschungs- und Bildungseinrichtungen am Freitag, 27. April 2012 ihre Türen. „Neben unseren Technopolstandorten in Krems, Tulln und Wiener Neustadt werden die BesucherInnen dieses Jahr erstmals in Wieselburg und St. Pölten hautnah spannende Experimente, neueste Untersuchungsmethoden und interessante Einblicke in die Welt der Forschung erleben“, sagt Wirtschafts- und Technologielandesrätin Dr. Petra Bohuslav.

Die „Lange Nacht der Forschung“ ist der größte Forschungsevent in Österreich und wird am 27. April 2012 zum ersten Mal auch in allen 9 Bundesländern stattfinden. Auch Niederösterreich stellt die Leistungen der heimischen Forscherinnen und Forscher am 27. April 2012 wieder einem breiten Publikum vor.
"Unser Bundesland war von Anfang an bei dieser Initiative mit an Bord. Damit verfolgen wir unsere Strategie, die Leistungen unseres Technologiestandorts vor den Vorhang zu holen und einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen", sagt Wirtschafts- und Technologielandesrätin Dr. Petra Bohuslav.
 
Im Jahr 2010 war die "Lange Nacht der Forschung" in Niederösterreich ein voller Erfolg. 10.000 Besucherinnen und Besucher kamen in die Technopolstandorte Krems, Tulln und Wiener Neustadt. Dieses Jahr wird ein noch größerer Ansturm erwartet, denn den Gästen werden interessante Vorträge, spannende Experimente und Einblicke in die Forschungseinrichtungen an insgesamt fünf Standorten in Niederösterreich geboten.
 
Standorte mit folgenden Forschungsschwerpunkten:
 
  • Technopol Krems: Biotechnologie und Regenerative Medizin;
  • Technopol Tulln: Agrar- und Umweltbiotechnologie, Bioanalytik;
  • Technopol Wiener Neustadt: Materialien, Verfahrens- und Prozesstechnologien, Medizin-Technik, Sensorik-Aktorik und Oberflächen;
  • Technologieraum Wieselburg: Bioenergie, Agrar- und Lebensmitteltechnologie
  • Technologiestandort St. Pölten: Medien, Informatik und Verkehrslösungen
Während der „Langen Nacht der Forschung“ werden die BesucherInnen anhand von Experimenten und Vorführungen etc. erfahren, wie sie von den Leistungen der Forschung in NÖ profitieren. „Niederösterreich entwickelt sich zum Hochtechnologie- und Forschungsstandort. Seit dem Start des Technopolprogramms im Jahr 2004 laufen mehr als 100 Forschungs-Projekte mit einem Gesamtvolumen von über 130 Millionen Euro. Insgesamt arbeiten mehr als 1.000 Forscherinnen und Forscher an den Technopolen Niederösterreichs. Darüber hinaus wurden mehr als 30 Unternehmen gegründet oder angesiedelt, die wiederum neue Hochtechnologiearbeitsplätze geschaffen haben“, sagt LR Dr. Bohuslav.

Der Bau.Energie.Umwelt Cluster Niederösterreich betreibt zwei Stationen mit den Firmen EVN und REHAU an der Donau-Universität Krems. 

Stationsbeschreibungen

EVN: Wärmeverluste sichtbar darstellen
Je mehr Wärme ein Gebäude im Winter "verliert,"  desto mehr muss geheizt werden. Wo entweicht die Wärme? Gibt es wärmere oder kältere Bereiche in einem Gebäude? Wärmeverluste können mittels einer Wärmebildkamera gut sichtbar gemacht werden. Die unterschiedlichen Temperaturen in Häusern oder auch auf Personen zeigen sich anhand unterschiedlicher Farben. Die Future Building GmbH an der Donau Universität Krems forscht und entwickelt, damit Häuser weniger Wärme verlieren.

REHAU: Forschung und Entwicklung bei REHAU
Als international tätiger Polymerverarbeiter betreibt REHAU branchenspezifisch kundenorientierte Forschungsarbeit, entwickelt neue Werkstoffe, Rezepturen und Verfahren und bringt sie zur Serienreife. Im Zusammenspiel von Anwendungstechnik und Laboren, von Verfahrenstechnik und eigenem Werkzeug- und Maschinenbau werden innovative Systemlösungen realisiert. Beispiele für unsere Forschung und Entwicklungen werden wir an der Station präsentieren.