Inhalt:
.Unsere Prinzipien: Präsenz vor Ort, Kompetenz im Management, Vorsprung durch Wissen. Wir sind da.
Projekte
KVP - Kontinuierlicher Verbesserungsprozess
KVP steht für "Kontinuierlicher Verbesserungsprozess" und ist eine international anerkannte und bewährte Managementmethode der kleinen Schritte, die das Ziel verfolgt, interne Firmenabläufe zu optimieren.
Fehlproduktionen und Ausschußwaren werden häufig durch einen unkoordinierten Produktionsablauf verursacht - hohe interne Kosten und eine niedrige Produktivität sind oftmals die Folge. Genau diesen Problemen nimmt sich KVP an: Mit Hilfe eines abgestimmten Waren- und Informationsflusses zwischen den einzelnen Unternehmensbereichen werden Kosten reduziert und die Produktivität gesteigert.
Die Philosophie des Kontinuierlichen Verbesserungsprozesses spiegelt sich in allen Unternehmensbereichen wider und integriert die MitarbeiterInnen aller Ebenen. Im Rahmen kontinuierlicher Teamarbeit werden von MitarbeiterInnen Verbesserungsschritte identifiziert und durch selbstgewählte Maßnahmen umgesetzt. Die neue Gestaltung der Verantwortungsverteilung steigert die Mitarbeitermotivation.
Projektbeschreibung Kontinuierlicher Verbesserungsprozess
Krisenmanagement/ -kommunikation
Ziel des Projektes ist die Qualifizierung von Unternehmen für den Krisenfall. Eine gute Vorbereitung eines solchen Ernstfalles kann schweren kommunikativen und nachträglich nicht mehr zu reparierenden Fehlern vorbeugen. Womöglich kann dadurch sogar ein existenzbedrohender Schaden abgewendet werden. Maßnahmen zum Krisenmanagement werden unter anderem in der Implementierung des IFS verlangt.
Weiteren Inhalte und Nutzen für die TeilnehmerInnen:
- Krisenmanagement und der Kommunikation im Ernstfall
- Praxisbeispiele
- gemeinsamer Austausch und gemeinsames Lernen
- branchenübergreifendes Arbeiten
Das erste Projektmeeting ist bereits in Planung - bei Interesse steht Ihnen DI (univ.) Katharina Jiptner, MSC gerne zur Verfügung: T. +43 2742 9000-19676, k.jiptner@ecoplus.at
Einfache und effiziente Unternehmenssteuerung
Die Forderung von Kunden nach sicheren Lebensmitteln und nahtloser Rückverfolgbarkeit einzelner Rohstoffe steigt. Das wird vor allem bei Listungsverhandlungen von Lebensmittelgroß- und einzelhändlern sichtbar. Diese verlangen vermehrt nach Zertifikaten wie beispielsweise IFS (International Food Standard) oder BRC (Global standard from British Retail Consortium).
Aber auch von gesetzlicher Seite werden die Anforderungen an Lebensmittelproduzenten nach Transparenz und Sicherheit immer strenger. Fehlende Qualitäts- und Krisenmanagementsysteme bedeuten eine Barriere für die Umsetzung von strategisch wichtigen Unternehmensentwicklungsschritten, für die Etablierung von Steuerungssystemen sowie für die durch die abgelegten Zertifizierungen ermöglichten Listungen im Inland als auch im Ausland.
Projektbeschreibung Einfache und effiziente Unternehmenssteuerung
Innovative Produkte aus Hafer
Hafer ist ein im Waldviertel traditionell stark verwurzeltes Getreide. Er profitiert vom rauen Klima und entwickelt dadurch seinen einzigartigen intensiven Geschmack. Doch trotz der nachgewiesenen positiven gesundheitlichen Eigenschaften, gibt es derzeit nur wenige Haferprodukte am Markt und die Nachfrage ist in den letzten Jahrzehnten stetig gesunken. Die Gründe hierfür sind einerseits der Rückgang der Arbeitspferdehaltung, in der Hafer als Futtermittel eingesetzt wurde.
Andererseits kann Hafer nicht mit den hohen Erträgen anderer Getreidesorten mithalten. Untersuchungen weisen Hafer jedoch interessante Eigenschaften als Lebensmittel nach: So ist Hafer beispielsweise ein gesunder und nachhaltiger Energiespender, der vielfältige Potentiale in seiner Verwendung abseits des klassischen Müslis aufzeigt. Auch in der Pferdewirtschaft spielt Hafer eine wichtige Rolle. Mit dem Verein zur Förderung der Mohn und Getreidezüchtung und der Firma Mona Naturprodukte GmbH haben sich zwei Partner für Innovationsprojekte zum Thema „Hafer“ gefunden. Gemeinsam mit dem Fachhochschulcampus Wieselburg als wissenschaftlichem Partner und unter der Begleitung des Lebensmittel Cluster Niederösterreich wurden im Projektzeitraum September 2010 bis April 2011 entsprechende Produktentwicklungen durchgeführt.
Projektbeschreibung Innovative Produkte aus Hafer (Langversion)
Projektbeschreibung Innovative Produkte aus Hafer (Kurzversion)
Renewable Packaging - Einsatz von biobasierten Kunststoffen als Lebensmittelverpackung
Gemeinsam mit dem Kunststoff-Cluster bearbeitet der Lebensmittel Cluster Niederösterreich das Kooperationsprojekt. Ziel ist es, praxisrelevante und marktreife Produktverpackungen aus Biokunststoffen zu entwickeln, zu testen und erfolgreich in den Markt einzuführen. Im Rahmen des Projektes arbeiten Unternehmen gemeinsam an der Adaptierung der unterschiedlichen Verpackungsmaterialien ihrer Produkte. Im Kooperationsprojekt wird in drei Themenbereichen gearbeitet:
- In Folie verpacktes Obst und Gemüse
- Backwaren
- Kohlensäurefreie Getränke
ecoplus räumt dem Thema Biokunststoffe seit Jahren einen hohen Stellenwert ein. In den vergangenen 24 Monaten hat der Kunststoff Cluster ein CORNET-Projekt mit 6 Länderpartnern und 7 internationalen Forschungspartnern begleitet. Die dabei erlangten Ergebnisse sollen jetzt auch anderen Unternehmen zur Verfügung gestellt werden. Ziel dabei ist es, Produkte in abbaubaren Folien und Flaschen anzubieten.
Interessierte Unternehmen sind herzlich eingeladen, an diesem Kooperationsprojekt teilzunehmen.
Wir freuen uns auf Ihren Anruf:
Lebensmittel Cluster Niedeörsterreich:
DI Katharina Jiptner
E. k.jiptner@ecoplus.at
T. +43 (0)2742 / 9000-19676
Kunststoff-Cluster:
DI Alexander Komenda
E. a.komenda@ecoplus.at
T. +43 (0)664 / 220 31 55
Details zum Projekt Renewable Packaging finden Sie in der Broschüre "Biokunststoffe in der Praxis"
CureColour
Eines der wichtigsten Qualitätskriterien, die Verbraucher heranziehen, um Fleisch- und Wurstprodukte zu bewerten, ist die Farbe der Produkte. Die Farbe soll Aufschluss über die Frische geben und beeinflusst die Kaufentscheidung in erheblichem Maße. Deshalb ist es entscheidend, dass diesem Kriterium große Aufmerksamkeit seitens der Produzenten zuteil wird. Der Lebensmittel Cluster NÖ hat mit 31. März 2010 ein neues internationales Forschungsprojekt mit dem Titel "CureColour" zum Thema der "Wurstvergrauung" im Rahmen des CORNET-Programms eingereicht.
Einflussfaktoren auf die Vergrauung von Wurstprodukten sollen entlang der gesamten Wertschöpfungskette erforscht werden:
- beginnend bei Schlachtung und Zerlegung der Tiere
- über die Verarbeitung bis hin zu
- Lagerung und Verpackung sollen Einflussfaktoren und deren Wechselwirkung untersucht werden.
Ziel ist es dabei, die Wurstvergrauung einzudämmen und im Idealfall gänzlich auszuschließen.
Neben Österreich arbeiten auch die Länderpartner Deutschland und Slowenien an diesem internationalen Forschungsprojekt mit:
- Slowenien wird dabei seinen inhaltlichen Fokus auf den Bereich Schlachtung und Verlegung setzen
- Österreich spezialisiert sich auf die Verarbeitung und Verpackung
- Deutschland bearbeitet die die Bereiche Verpackung und Lagerung.
In Österreich wird das Österreichische Verpackungsinstitut für Chemie und Technik (ofi) die Forschungsarbeit übernehmen. Die gewonnen Erkenntnisse stehen in einem ersten Schritt den teilnehmenden Projektpartnern zur Verfügung, nach Projektende werden die Ergebnisse in der Branche verbreitet.
Aktuell wird die Entscheidung zur Förderung des Projektes durch FFG (Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH) auf nationaler Ebene sowie durch das CORNET Büro auf internationaler Ebene abgewartet.
Projektstart: wird für Herbst 2010 erwartet, Projektlaufzeit: 2 Jahre ab Projektstart
Mitarbeit am Projekt:
Haben auch Sie Interesse an diesem Projekt mitzuarbeiten, dann kontaktieren Sie Ihre Ansprechpartnerin im Lebensmittel Cluster NÖ.
Projektbeschreibung Cure Colour
Active and Intelligent Packaging Competence Platform
Unter "Aktiven Verpackungen" versteht man Verpackungssysteme, die mit dem Füllgut aktiv in Wechselwirkung treten. Sie können Substanzen aufnehmen oder an das Füllgut abgeben. Intelligente Verpackungen sind innovative Verpackungssysteme, die in der Lage sind, den Zustand des verpackten Produkts zu überwachen und Informationen über dessen Qualität während des Transportes und der Lagerung zu liefern.
Im Bereich der "Aktiven und Intelligenten Verpackungssysteme" gibt es ein großes, teils ungenutztes Potenzial: Während einerseits existierende Verpackungskonzepte aus Unwissenheit oft nicht eingesetzt werden, fehlt es andererseits an maßgeschneiderten Lösungen für einzelne Produktbereiche.
Im Projekt steht die branchenübergreifende Zusammenarbeit von Unternehmen aus dem Bereich der Lebensmittelverarbeitung sowie aus dem Verpackungsbereich im Vordergrund. Insgesamt 17 österreichische Betriebe arbeiten im Projekt mit, sieben dieser Unternehmen stammen dabei aus Niederösterreich. Begleitet wird das Projekt von Seiten der Forschung vom Verpackungsinstitut des ofi, des österreichischen Forschungsinstituts für Chemie und Technik.
Projektstart: Juni 2009, Projektlaufzeit: 2 Jahre
Gefördert wird dieses F&E-Projekt international über das Programm CORNET.
Ansprechpartner für dieses Projekt:
Lebensmittel Cluster Niederösterreich:
Mag. (FH) Magdalena Resch
E. m.resch@ecoplus.at
T. +43 2742 9000-19673 oder +43 664 601 196 73
Kunststoff-Cluster
DI Alexander Komenda
E. a.komenda@ecoplus.at
T. +43 664 / 220 31 55
Projektbeschreibung Active and intelligent Packaging Competence Plattform (Langversion)
Projektbeschreibung "Active and intelligent Packaging Competence Plattform (Kurzversion)
Qualifizierungsprojekte für HACCP und IFS 22000
Ein aktuelles Kooperationsprojekt des Lebensmittel Cluster Niederösterreich begleitet niederösterreichische Lebensmittelproduzenten bei Qualifizierungsmaßnahmen im Hygienemanagement.
Zielgruppe sind kleine und mittelständische Unternehmen, die sich für Schulungen im Bereich HACCP, IFS oder ISO 22000 interessieren. Ziel des Projektes ist es, niederösterreichische Betriebe bei der Einführung des seit 2006 gesetzlich verpfl ichtenden "Hazard Analysis Critical Control Points (HACCP)- Systems", des darüber hinausgehenden Qualitätsmanagement- Systems "International Food Standard" (IFS) und der ISO 22000 zu unterstützen.
Schulungen werden in kleinen, regionalen Unternehmensgruppen durchgeführt und auf die Bedürfnisse der teilnehmenden Betriebe zugeschnitten. In den Gruppen befinden sich meist 3 bis 5 Unternehmen einer bestimmten Branche oder Region.
Insgesamt konnten bereits 16 Kooperationsgruppen (rund 35 Betriebe) zu einer erfolgreichen Implementierung der Standards begleitet werden.
Bei Fragen steht Ihnen das Team des Lebensmittel Cluster Niederösterreich gerne zur Verfügung:
T. +43 2742 9000-19651
E. lebensmittelcluster-noe@ecoplus.at

