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Wir fördern die regionale Entwicklung und unterstützen die regionale Wirtschaft im Auftrag des Landes Niederösterreich. Wir sind da.

Förderschwerpunkt Radwegnetz

Radfahren in Niederoesterreich (c) Reinhard Mandl
Radfahren in Niederoesterreich (c) NÖW/Wein-Franz
Radfahren in Niederoesterreich (c) Robert Herbst
Beste topographische Gegebenheiten, herrliche Landschaften, zahlreiche Sehenswürdigkeiten: Niederösterreich bietet perfekte Voraussetzungen für den Radtourismus – und nutzt die Chancen dieses klimafreundlichen und gesundheitsfördernden Freizeitsports gezielt. In den vergangenen Jahren wurden mehr als 3.300 Kilometer neue Radwege gebaut sowie bestehende Wege zu Radrouten verbunden. Grundvoraussetzung für eine nachhaltige touristische Entwicklung ist ein attraktives Gesamtangebot im Sinne einer touristischen Dienstleistungskette und natürlich als zentraler Teil davon, ein ausgebautes, attraktives Radwegnetz, das den Anforderungen von Bevölkerung und Touristen Rechnung trägt.
 
sites/default/files/donauradwegschild_noe_web.jpg   Der Entwicklungsschwerpunkt liegt daher auf sieben Radrouten mit einer Gesamtlänge von rund
   1.200 Kilometern, davon zwei internationale EuroVelo-Radfernrouten: der Donauradweg als Teil
   des EuroVelo 6 (Atlantik bis zum schwarzen Meer) sowie der Wien-Brünn-Radweg und der
   Thermenradweg als Teil des EuroVelo 9 (Baltische See bis zur Adria).

 
Weiters der Triestingauradweg, Triestingtal-Gölsental-Radweg, der Traisentalradweg, der Piestingtalradweg sowie der Kamp-Thaya-March-Radweg. Auf diesen sieben Radrouten wurden seit Anfang 2006 Gefahrenstellen mit einem gesamten Investvolumen von ca. € 24 Mio. beseitigt sowie begleitend am radtouristischen Dienstleistungsangebot (= alle Leistungsträger, die für RadfahrerInnen entlang eines Radweges von Bedeutung sind) und dessen Vermarktung gearbeitet.
 
An dem Donauradweg und dem Traisental-Radweg werden vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) seit 2012 fahrradfreundliche Unterkünfte mit dem Bett+Bike-Gütesiegel ausgezeichnet. Damit wird es für Radtouristen noch einfacher, ihre Reise am Donau- und am Traisental-Radweg zu planen. Beide Radrouten erhielten bei der Überprüfung vier von fünf möglichen Sternen und sind damit Teil eines sehr exklusiven Clubs: Bislang wurde das Gütesiegel erst an 22 deutsche Radfernwege verliehen und nur zwei von ihnen bekamen fünf Sterne. 
 
Weiters wurden erste Frequenz- und Wertschöpfungsanalysen durchgeführt sowie davon resultierende Arbeitsplatzeffekte hochgerechnet:


Frequenzanalysen:

Die Radverkehrszählungen selbst wurden durch „Snizek+Partner Verkehrsplanung“ an ausgewählten Stellen auf den TOP Radrouten durchgeführt und zeigen die Nutzungsintensitäten im touristischen Radwegenetz.

Am Thermenradweg (EuroVelo 9) wurden im Abschnitt Wiener Neustadt bis Mönichkirchen nach dem Ausbau starke Steigerungen der Radlerzahlen festgestellt. Rund 25.000 Radfahrer beträgt die ermittelte jährliche Nutzerzahl für das Jahr 2012 im Bereich Grimmenstein. Ebenso wurden am südlichen Traisentalradweg die hohen Radlerzahlen bestätigt. Rund 22.000 Radfahrer pro Jahr sind in der Nähe von Schrambach unterwegs, im Bereich Rotheau hingegen bis zu 80.000. Absoluter Spitzenreiter ist Klosterneuburg am Donauradweg mit rund 680.000 RadlerInnen.
 
Durchschnittich rund 15 % aller RadfahrerInnen nutzen laut einer 2012 von Kondeor Marketinganalysen GmbH durchgeführten Befragung von RadlerInnen die Top-Radrouten als „echte“ Radurlauber. Ein Viertel verbringt einen Tagesausflug und 40 % einen einen Kurzausflug. Rund 20 % sind für Alltagszwecke unterwegs.


Ansprechperson:


sites/default/files/weinberger_christian_2.jpgMag. Christian Weinberger
Tel.: +43 2742 9000-19754
c.weinberger@ecoplus.at