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Internationale Auszeichnungen, Ausbau der Standorte – Technologiestandort Niederösterreich 2011 im Aufwind!
Das Technopolprogramm des Landes Niederösterreich läuft auf vollen Touren. „Insgesamt 108 Projekte mit einem Volumen von rund 138 Millionen Euro wurden seit dem Jahr 2004 an den Standorten Krems, Tulln und Wiener Neustadt sowie dem Technologiezentrum Wieselburg Land umgesetzt“, sagt Wirtschafts- und Technologielandesrätin Dr. Petra Bohuslav.
(29. Dezember 2011) – „Vor 11 Jahren wurde die Technologieoffensive des Landes Niederösterreich gestartet. Seither positioniert sich unser Bundesland als moderner Wirtschaftsstandort mit innovativer Spitzentechnologie. Die angesiedelten Hightech-Betriebe und Forschungseinrichtungen haben sich über die Grenzen Niederösterreichs hinaus einen Namen gemacht“, sagt Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav.
Einen wesentlichen Anteil daran hat das im Jahr 2004 begonnene Technopolprogramm, das von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, umgesetzt wird. Seit seinem Start wurden 108 Forschungsprojekte mit einem gesamten Projektvolumen von rund 138 Millionen Euro initiiert und umgesetzt. Insgesamt arbeiten rund 1050 Forscherinnen und Forscher an den drei Technopolstandorten in Krems, Tulln und Wiener Neustadt sowie am Technologiezentrum in Wieselburg-Land. Darüber hinaus wurden 26Unternehmen gegründet oder angesiedelt, die wiederum über 400 neue Arbeitsplätze im Hochtechnologiebereich geschaffen haben.
„Die Erfolge des Technopolprogramms werden auch international anerkannt. Bei den jährlich von der Europäischen Union ausgeschriebenen „RegioStars“-Auszeichnungen ist das Technopolprogramm unter den 16 Finalisten für das kommende Jahr 2012. Insgesamt wurden 40 Projekte eingereicht“, sagt Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav.
Am Technopol Tulln wurde heuer das neue Universitäts- und Forschungszentrum Tulln (UFT) eröffnet. Die Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) und das Austrian Institute of Technologie (AIT) arbeiten hier auf den Gebieten der erneuerbaren Rohstoffe, Bio- und Umweltressourcen zusammen. „Damit wurden 250 hochqualifizierte Arbeitsplätze in Tulln geschaffen“, berichtet LR Dr. Bohuslav. Außerdem ging auch der diesjährige Karl Ritter von Ghega Innovationspreis an Romer Labs Diagnostic GmbH, die am Technopol Tulln angesiedelt sind.
Ebenfalls in Tulln fand heuer zum ersten Mal der Niederösterreichische Forschungsparcours Enjoy Science. Bei dieser zweitägigen Veranstaltung für AHS- und HTL-Schülerinnen und Schüler zwischen 14 und 16 Jahren absolvierten die Jugendlichen mehrere Forschungsstationen, mit dem Ziel möglichst früh ihr Interesse für technische und naturwissenschaftliche Berufe zu wecken.
Auch in Krems wurden den Jugendlichen mit dem Donauschiff MS Wissenschaft die Möglichkeiten im Technologiebereich auf spannende Weise näher gebracht.Am Technopol Wiener Neustadt wurde heuer aufgrund des wachsenden Platzbedarfs der Spatenstich für den zweiten Teil der 4. Ausbaustufe des Technologie- und Forschungszentrums (TFZ) vorgenommen.
„Das TFZ wächst damit um weitere 1.400 m² Labor- und Bürofläche. Die Gesamtinvestitionen der 4. Ausbaustufe betragen damit 22 Millionen Euro. Mit der Fertigstellung Mitte 2012 werden damit rund 500 Fachkräfte im TFZ arbeiten. Weitere 100 Arbeitsplätze sollen folgen. Der Technopol Wiener Neustadt hat sich als international beispielgebender Forschungs-, Bildungs- und Wirtschaftsstandort etabliert“, sagt Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav.
Auch im Mostviertel ist der Technologiestandort Niederösterreich weiter auf dem Vormarsch. Heuer wurde hier ein eigener Technologiemanager installiert. Speerspitze im Mostviertel ist das Technologiezentrum Wieselburg-Land (TZWL).
„Mit dem Thema Bioenergie haben wir in Wieselburg eine ganz klare Schwerpunktsetzung. Die Auslastung des TZWL von 75 Prozent zeigt auch hier, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Als ecoplus investieren wir permanent in die Infrastruktur der Standorte Krems, Tulln, Wiener Neustadt und Wieselburg-Land, um den innovativen Forscherinnen und Forschern ein modernes Umfeld zu bieten“, sagt ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki.
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| Pressetext Bilanz Technologie | ![]() | 32.88 KB |



