(09. Oktober 2009) Neben der baulichen Erweiterung am TFZ standen die zwei COMET-Projektanträge für ein K2 und ein K1-Zentrum im Mittelpunkt. Die Großprojekte haben ein Gesamtvolumen von rund € 100 Millionen und einen Arbeitsplatzeffekt von zusätzlich 150 hoch qualifizierten MitarbeiterInnen. „Die niederösterreichischen Kompetenzzentren haben bereits in der Vergangenheit Hervorragendes geleistet, eine Entscheidung wird Ende des Monats erwartet, der Start als COMET-Zentrum könnte dann bereits Anfang 2010 erfolgen“, erläuterte Dr. Bohuslav.
„Aufgrund des wachsenden Platzbedarfs wird das TFZ um rund 4.000 m² an Labor- und Büroflächen erweitert“, sagt Mag. Schneeberger. „Mit der Grundsteinlegung geht der Ausbau des Technologie- und Forschungszentrums Wr. Neustadt auf Basis der Bedürfnisse der Mieter zügig weiter.“
In den Zubau werden die beiden Firmen „Ofi“ und „Oncolab“ - beide aus Wien, einziehen: Ofi beschäftigt sich mit dem Thema „Oberflächen“, und Oncolab mit diagnostischen Verfahren für die Krebserkennung. Im Zubau ist aber noch Platz für weitere Firmen, zudem sind auch Erweiterungsflächen für bereits bestehende Betriebe vorgesehen.
Die TFZ GmbH investiert in die Erweiterung € 16 Millionen. „Schon im 1. Halbjahr 2010 soll der Zubau des Forschungszentrums am Technopol Wiener Neustadt fertig sein und Platz für zusätzliche 150 Wissenschafter bieten.“ erklärt ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki.
Dank dieses konsequenten Ausbaus der Technopole in Niederösterreich konnten seit Beginn des Programms im Jahr 2004 bisher über 60 Forschungsprojekte initiiert und umgesetzt werden und so über 300 Arbeitsplätze im Hochtechnologiebereich geschaffen werden. „Insgesamt sind in ganz Niederösterreich rund 5.300 MitarbeiterInnen in den Bereichen F&E tätig, und die Nachfrage nach F&E-Leistungen seitens der Wirtschaft ist enorm.“ betont Dr. Bohuslav abschließend.
Als K2 Zentrum (hier handelt es sich um besonders ambitionierte Forschungsprogramme die in einem hohem Ausmaß international sichtbar und international vernetzt sind) bewarb sich das Kompetenzzentrum für Tribologie AC²T (Reibung und Verschleiß): Ziel ist die Realisierung von neuartigen Werk- und Schmierstoffen zur Optimierung des Reibungsniveaus und der Reduktion von Verschleiß, Materialeinsatz und Energiebedarf und damit einhergehend weniger Umweltbelastung.
Um ein Projektvolumen von € 18 Millionen in den ersten vier Jahren geht es beim Kompetenzzentrum für Mikrosystemtechnik IMA, das sich für ein K1-Zentrum (das sind Kompetenzzentren, die im Rahmen eines von Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam definierten Programms Forschung von akademischer und wirtschaftlicher Relevanz betreiben) beworben hat. Wird es bewilligt will man sich hier im Bereich „Medizintechnische Geräte und Innovationen" vertiefen.
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ecoplus. Die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich
Mag. (FH) Eberhard Blumenthal
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