MigraTox Projekt – Interesse der Wirtschaft vorprogrammiert
Interesse der Wirtschaft vorprogrammiert

MigraTox Projekt

In den Fachmedien findet sich immer häufiger der Begriff NIAS – aber was steckt dahinter? Non intentionally added substances, also nicht absichtlich hinzugefügte Substanzen, werden immer wieder in Lebensmittelkontaktmaterialien entdeckt. Da man nicht genau weiß woher sie kommen, sind sie, sowie die Folgen, die sie auf die Ware haben könnten, schwer einzuordnen.

Um diesen Substanzen Herr zu werden, haben unter anderen ILSI (NIAS Report) und das europäische Parlament erst kürzlich
die Anwendung von Bioassays für die Risikobewertung von Verpackungen empfohlen. Es ist davon auszugehen, dass in-vitro Bioassays, da sie eine wesentliche Verkürzung des Identifizierungsprozesses darstellen, in Zukunft eine große Rolle spielen werden.

Das vom OFI geplante Projekt MigraTox bindet die Industrie von Beginn an aktiv in diese nicht aufhaltbare Entwicklung ein. Durch umfangreiche Validierungsarbeit stellt Dr. Kirchnawy mit seinem Team sicher, dass die jeweiligen Bioassays für die spezifische Anwendung auf Verpackungsmaterialien sinnvolle, reproduzierbare und aussagekräftige Ergebnisse liefern.

Das Projekt hat einen großen Industriebeirat, mit einem breiten Spektrum an Lebensmittelfirmen, Verpackungsherstellern
und Rohstofflieferanten.


Weitere Informationen:

Dr. Michael Washüttl
OFI
Brehmstr. 14a
1110 Wien
+43 1 798 16 01 960
www.ofi.at