Alpbacher Wirtschaftsgespräche 2017
30.08.2017 - 30.08.2017

Alpbacher Wirtschaftsgespräche 2017

Das Europäische Forum Alpbach beleuchtet heuer im Sommer bei den Wirtschaftsgesprächen das Spannungsfeld zwischen "Konflikt & Kooperation". ecoplus organisiert im Rahmen der Wirtschaftsgespräche die Breakout Session Nr 8:

„Wirtschaftsstandort vs. intakte Umwelt – ein Konflikt ohne Lösung?"


Programm:

  • Begrüßung: Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, Helmut Miernicki, ecoplus Geschäftsführer

  • Key Note: Lena Partzsch (Universität Freiburg)

  • Vortrag: Frank Brettschneider (Universität Hohenheim), Sabine Volgger (wikopreventk GmbH)

  • Pause

  • Podiumsdiskussion mit Vortragenden + Alois Huber Geschäftsführer, SPAR Österreichische Warenhandels-AG und Ludwig Pekarek Geschäftsführer, Doka GmbH


Österreich hat sich bei seiner Entwicklung zu einer der wohlhabendsten Volkswirtschaften auch einen hohen Umweltstandard bewahrt, der heute Teil unserer Identität und Lebensqualität ist. Wie lässt sich erreichen, dass sich widersprechende Wertesysteme wie einerseits Wirtschaften und andererseits intakte Umwelt in ausreichendem Maße kombiniert werden können? Denn zu unserem Wohlergehen hat beides seine Berechtigung und wird benötigt. Wirtschaften bedeutet aber neben Dienstleistungen auch Produktion und damit verbundene Aufgaben wie Logistik, die in engem Zusammenhang mit einer wissens- und forschungszentrierten Wirtschaft stehen, im Zuge der „Re-Industrialisierung“ Europas gerade neue Bedeutung gewinnen und auch für einen differenzierten Arbeitsmarkt von hoher Wichtigkeit sind. Gerade diese Standorte bringen aber auch höhere Belastungen der Umwelt mit sich als z.B. urbane Bürostandorte – und sind für Flächenbundesländer wie Niederösterreich von hoher Bedeutung.

Im Rahmen der Podiumsdiskussion werden folgende Fragen behandelt:

    • Wie lässt sich erreichen, dass sich widersprechende Wertesysteme wie einerseits Wirtschaften und andererseits intakte Umwelt in ausreichendem Maße kombiniert werden können?

    •  Wie lässt sich also an einem konkreten Standort im Produktions- oder Logistikbereich ein sinnvolles Miteinander bewerkstelligen?

    • Welche Mechanismen gibt es, um in Kooperation die Dominanz eines der Bereiche zu beschränken und ausgleichend zu wirken?

    • Findet entsprechende Kommunikation statt, um diesen inhärenten Konflikt zu moderieren und auszugleichen und ein gleichberechtigtes „Geben & Nehmen“ im Sinne eines Gesamtwohls zu erreichen - und wie sollte diese aussehen?

       

Termin:
Mittwoch, 30. August 2017, von 11:00 bis 13:30 Uhr


Ort:
Neue Mittelschule Alpbach 670,
6236 Alpbach

 

Kontakt für Rückfragen:
Maria Haferl
Unternehmenskommunikation
Tel: +43-2742-9000-19627