18.11.2016

Altenmarkt spricht sich für Glasfaserausbau aus

Die Bevölkerung der Gemeinde Altenmarkt im Triestingtal hat sich für den Glasfaserausbau ausgesprochen: Altenmarkt hat gemeinsam mit der niederösterreichischen Glasfaser-Infrastrukturgesellschaft (nöGIG) die Nachfragesammlung durchgeführt. Innerhalb von sechs Wochen haben mehr als 40 Prozent der Haushalte sowie der Betriebe für den Glasfaserausbau unterschrieben. "Damit wurde das wichtigste Infrastrukturprojekt des 21. Jahrhunderts in Altenmarkt zu einer eindrucksvollen Bürgerbewegung", freuten sich Wirtschafts- und Technologielandesrätin Dr. Petra Bohuslav, Bürgermeister LAbg. Josef Balber, nöGIG-Prokurist Dr. Igor Brusic und ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki über das Ergebnis.


Am 17.11.2016 wurden die Glasfaserbestellungen seitens der Gemeinde an Landesrätin Dr. Bohuslav bzw. die niederösterreichische Glasfaser-Infrastrukturgesellschaft (nöGIG) übergeben. Die Tochter der ecoplus ist für den Glasfaserausbau in den vier Pilotregionen verantwortlich, Altenmarkt ist Teil der Pilotregion Triestingtal. "Für viele Menschen ist es heute sowohl im Berufs- als auch im Privatleben unverzichtbar, schnell und kostengünstig mit dem Internet verbunden zu sein. Eine Gemeinde muss daher für ihre Bevölkerung eine zukunftssichere Internetverbindung sicherstellen können", erklärt Wirtschaftslandesrätin Dr. Bohuslav.

"Vor dem Hintergrund, dass unser niederösterreichisches Glasfaser-Modell von der EU erst Anfang dieser Woche mit dem Europäischen Breitbandpreis ausgezeichnet wurde, freut mich die Entscheidung der Gemeinde Altenmarkt ganz besonders."


Altenmarkt startet in Gigabit-Zeitalter

"Die Glasfasernetze werden uns besser mit der Welt verbinden. Ziel ist es, jeden Haushalt an das Glasfasernetz anzuschließen. Mit der Übergabe der Glasfaserbestellungen startet Altenmarkt in das Gigabit-Zeitalter. Wir freuen uns dabei auf die weiterhin gute Zusammenarbeit mit dem Land Niederösterreich und der Glasfaserinfrastrukturgesellschaft des Landes", betont Bürgermeister LAbg. Josef Balber. In seiner Funktion als Breitbandsprecher für das Triestingtal erläuterte er die nächsten Schritte: "In der Pilotregion Triestingtal wollen wir den Breitbandausbau mit Sieben-Meilen-Stiefeln vorantreiben. Anfang Jänner 2017 starten wir mit der Nachfragebündelung in den Gemeinden Kaumberg, Weissenbach und Furth."


Keine Konkurrenz zu privaten Anbietern

nöGIG-Prokurist Dr. Igor Brusic erklärt den niederösterreichischen Weg des Glasfaserausbaus: "Die nöGIG wird überall dort aktiv, wo der Markt nicht funktioniert und ein flächendeckender Ausbau einer Gemeinde für private Netzbetreiber nicht rentabel ist. Wir sind damit keine Konkurrenz zu privaten Anbietern. Diese Prämisse stellen wir auch in der Pilotregion Triestingtal sicher."


Infrastrukturprojekt voll im Plan

"Die nöGIG baut in vier ausgewählten Pilotregionen offene und öffentliche Glasfasernetze. Dabei ist die Glasfaser-Infrastrukturgesellschaft ausschließlich für die Errichtung der passiven Infrastruktur zuständig. Die Netze selbst stehen allen Breitband-Dienstanbietern, zu gleichen Konditionen, offen. Niederösterreich ist mit diesem großen Infrastrukturprojekt voll im Plan. Die Pilotphase ist bis Ende 2018 abgeschlossen. Danach wird das Modell evaluiert und eine Ausrollung auf ganz Niederösterreich geprüft", erläutert ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki.