Am Technopol Wiener Neustadt ist die Zukunft zu Hause
19.01.2018

Am Technopol Wiener Neustadt ist die Zukunft zu Hause

Über 1.500 F&E-Arbeitsplätze, knapp 2.600 Studierende, 17.500 m² Büro- und Laborfläche im TFZ – Technologie- und Forschungszentrum, 17 Neugründungen in den Technologiefeldern – der ecoplus Technopol Wiener Neustadt ist aus der Forschungslandschaft Niederösterreichs nicht mehr wegzudenken und zählt zu den international anerkanntesten Forschungs-Hot-Spots für Medizin- und Materialtechnologien, aber auch im Bereich der Raumfahrt. Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav informierte sich vor Ort über die Pläne für 2018: „Der Technopol Wiener Neustadt ist ein F&E-Standort internationalen Formats. Hier arbeiten Forscherinnen und Forscher aus mehr als 20 Nationen, junge Menschen aus mehr als 50 Ländern studieren an der FH. Dieses große internationale Interesse bestätigt eindrucksvoll, dass es uns gelungen ist, in Wiener Neustadt die optimalen Rahmenbedingungen für wissenschaftliches Arbeiten und forschungsaffine Unternehmen gleichermaßen zu schaffen.“


Wiener Neustadt hat sich zum niederösterreichischen Cape Canaveral entwickelt

„Niederösterreich hat sich als innovationsstarker High-Tech-Standort mit exzellenter Forschungsinfrastruktur national und international einen Namen gemacht. Einen großen Anteil an dieser Entwicklung haben unsere vier Technopolstandorte Tulln, Krems, Wieselburg und Wiener Neustadt, wobei sich Wiener Neustadt zum niederösterreichischen Cape Canaveral entwickelt. Erst vergangenen Freitag wurde wieder ein Satellit erfolgreich in seine Umlaufbahn gebracht, bei dem Technologie aus Wiener Neustadt eingebaut ist“, so Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

Auf dem Besuchsprogramm von Landesrätin Petra Bohuslav am Technopolstandort Wiener Neustadt stand daher auch die Enpulsion GmbH, die den Antrieb für diesen Satelliten entwickelt hat. Das Hightech-Start-Up ist auf die Forschung, Entwicklung und Produktion von Antriebssystemen für Mini-Satelliten spezialisiert. Zu den 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Unternehmens zählen auch Experten, die vom weltberühmten MIT, Massachusetts Institute of Technology, nach Wiener Neustadt gekommen sind.


Technologielandesrätin Bohuslav besucht ForscherInnen im TFZ Wiener Neustadt

Entwicklungen aus Wiener Neustadt finden aber nicht nur Eingang in die internationale Raumfahrt, sondern betreffen uns alle. So befassen sich die Forscherinnen und Forscher des AIT Austrian Institute for Technology am Standort Wiener Neustadt im Bereich Medizintechnologie unter anderem mit der Erforschung neuer Messmethoden zur Analyse des Herz-Kreislauf-Systems. Weiters werden Technologien entwickelt, die ein möglichst langes, sicheres und selbstständiges Leben älterer Menschen in den eigenen vier Wänden ermöglicht.

Ebenfalls uns alle betrifft das Themenfeld Tribologie mit den Bereichen Reibung, Verschleiß und Schmierung, um das sich alles im Exzellenzzentrum für Tribologie, der AC2T research GmbH, dreht. Mehr als 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellen hier ihr Fachwissen in den Dienst nationaler und internationaler Unternehmen und Projekte.

Jochen Danninger, kaufmännischer Geschäftsführer von ecoplus, ergänzte: „Es ist beeindruckend zu sehen wie viele jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschafter hier eine exzellente Ausbildung im Rahmen von Bachelor- und Masterarbeiten sowie Dissertationen erhalten. Hier werden die jungen Talente fit für die Herausforderungen der globalen Wirtschaft gemacht. Herzstück der Forschung am Technopol ist das TFZ - Technologie- und Forschungszentrum, wo wir in enger Zusammenarbeit mit den Mietern alles daransetzen, die optimale Forschungsinfrastruktur bereitzustellen.“