Bei ecoart thematisieren niederösterreichische und rumänische Kunstschaffende das „paradies natur“
08.10.2019

Bei ecoart thematisieren niederösterreichische und rumänische Kunstschaffende das „paradies natur“

In der aktuellen ecoart Ausstellung werden unterschiedliche künstlerische Positionen zum Thema „paradies natur“ gezeigt. Die rumänischen Künstlerinnen Renata Darabant und Alexandra Tatar sowie Peter A. Bär und Sonia Gansterer aus Niederösterreich führen vor Augen, dass Kunst und Natur auf unterschiedliche Weise, aber häufig untrennbar miteinander verwoben sind. Die Werke werden bis 6. März 2020 in den Räumlichkeiten von ecoplus im Palais Niederösterreich in Wien gezeigt.

Am gestrigen Abend lud ecoplus zur Ausstellungseröffnung „paradies natur“ in die ecolounge im Palais Niederösterreich. In bewährter Manier setzt die ecoart Reihe in der Herbstausstellung auf den künstlerischen Dialog zwischen Kunstschaffenden aus Niederösterreich und einem osteuropäischen Land - heuer mit Rumänien.

 

Dialog von Kunstschaffenden und Kunstinteressierten

„Die ecoart-Ausstellungen finden zwei Mal jährlich statt, wobei die erste Ausstellung im Jahr Leopold Kogler gewidmet war, die Herbstausstellung als themenbezogene Gruppenausstellung ausgerichtet ist. Durch die Anwesenheit aller Künstlerinnen und Künstler sind die Vernissagen immer ein Ort spannender Begegnungen mit einer Möglichkeit zum Dialog zwischen Kunstschaffenden und Kunstinteressierten. Dadurch verändert sich auch der Blick auf die Kunstwerke und – wie in diesem – Fall auch der Blick auf die Natur“, so Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Die Auseinandersetzung mit der Natur erfolgt auf ganz unterschiedliche Weise. Während Peter A. Bär (NÖ) in den Mikrokosmus von Flora und Fauna „zoomt“ und die gefundenen Prototypen in das Medium Stein transformiert, versteht sich Renata Darabant (RO) eher als Vermittlerin zwischen Kunst und Wissenschaft. Sie stellt eine Verbindung zu einer Natur her, die sie aus einer subjektiven Wahrnehmung mitunter surreal weiterentwickelt. Sonia Gansterer (NÖ) malt die Natur als verwunschenes Paradies, das es zu bewahren gilt. Alexandra Tatar (RO) verbindet gesammelte Natur mit Malerei und entwickelt daraus beeindruckende Collagen.

ecoart – Inspiration und Begegnunsort seit mehr als 20 Jahren

„Natur kann so vieles sein: Paradies, faszinierender Mikrokosmos, Inspirationsquelle und Ausgangspunkt für Abstraktion. Wir zeigen hier eine große Vielfalt und unterstreichen damit, dass wir die Natur erhalten müssen“, erläutert Kuratorin Judith P. Fischer das Konzept der Ausstellung.

ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Seit mehr als zwei Jahrzehnten schaffen wir mit ecoart einen Begegnungsraum nicht nur zwischen den Künstlerinnen und Künstlern und deren Publikum, sondern auch zwischen Kunst und Wirtschaft. Das so entstandene Netzwerk ist für alle Seite inspirierend und wichtig.“

Für den musikalischen Teil der Vernissage sorgten Alfred Staudigl (Trompete) und Peter Platt (Keyboard).

Die ecoart-Ausstellung „paradies natur“ ist bis 6. März 2020 zu sehen und kann von Montag bis Donnerstag zwischen 09:00 und 15:00 Uhr und an Freitagen von 09:00 bis 12:00 Uhr in den Räumlichkeiten der ecoplus im Palais Niederösterreich, Herrengasse 13, 1010 Wien, besichtigt werden.