05.10.2016

Bevölkerung der Pilotregion Stadt-Land spricht sich für Glasfaserausbau aus

Der Glasfaserausbau in der Pilotregion Stadt-Land hat eine entscheidende Hürde genommen: Neun der elf Gemeinden der Region haben sich flächendeckend für den Glasfaserausbau entschieden.

Neben den Gemeinden Brand-Nagelberg, Hirschbach, Hoheneich, Kirchberg am Walde, Unserfrau-Altweitra, Waldenstein, Großdietmanns sowie Amaliendorf-Aalfang hat auch die Stadtgemeinde Heidenreichstein die 40-Prozent-Hürde beim Glasfaserausbau geschafft.

„Die Gemeinden haben gemeinsam mit der Niederösterreichischen Glasfaser-Infrastrukturgesellschaft und der NÖ-Regional GmbH in den vergangenen Monaten Überzeugungsarbeit geleistet. Das hat sich ausgezahlt und bringt für Betriebe und Bevölkerung bis spätestens 2018 leistungsfähige Glasfaser-Internetanschlüsse zu einem fairen Preis“, freut sich Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav.
 

Offener Glasfaserausbau wird in Pilotregionen erprobt

Die Niederösterreichische Glasfaser-Infrastrukturgesellschaft (nöGIG), eine Gesellschaft der ecoplus, Niederösterreichs Wirtschaftsagentur, baut in vier ausgewählten Pilotregionen in ganz Niederösterreich zukunftssichere Glasfasernetze bis zum Haushalt. Dabei ist die nöGIG ausschließlich für die Errichtung und den Betrieb der Infrastruktur zuständig. Die Netze selbst stehen, entsprechend dem international anerkannten 3-Ebenen Modell für offenen Netzzugang, allen Breitband-Dienstanbietern zu gleichen Konditionen offen.

In Niederösterreich ist man mit diesem großen Infrastrukturprojekt voll im Plan. Zunächst wird der offene Glasfaserausbau in den Pilotregionen erprobt. Die Pilotphase soll Ende 2018 abgeschlossen sein. Danach wird das Modell evaluiert und auf ganz Niederösterreich ausgerollt. Die Ergebnisse sind bereits sehr vielversprechend.