Der Schaukelweg in Mönichkirchen lockt mit neuen Stationen
07.07.2017

Der Schaukelweg in Mönichkirchen lockt mit neuen Stationen

Sonnenbahn, Roller- und Mountaincartbahn, der Schaukelweg – die Erlebnisalm Mönichkirchen ist das ideale Sommer-Ausflugsziel für Familien. Rechtzeitig zu Ferienbeginn lockt der Schaukelweg nun mit vier neuen Stationen. Durch laufende Investitionen in das Sommerangebot sowie durch die Auszeichnung als „Beste Österreichische Sommer-Bergbahn“, konnten die Ersteintritte seit 2013 nachhaltig angehoben werden. „Im Vergleich zu den drei Vorjahren wurde 2016 eine Steigerung von fast 13 Prozent erzielt. Auch heuer konnten seit dem Start Ende April bis Mitte Juni bereits rund 8.400 Gäste begrüßt werden. Für den gesamten Juni ist die Prognose – dank des guten Wetters und der vielen Feiertage – besonders aussichtsreich und der erweiterte Schaukelweg wird zusätzlich Gäste anziehen“, zeigt sich Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav optimistisch.

Seit der Eröffnung 2014 ist der Schaukelweg nahe der Bergstation der Sonnenbahn auf der Mönichkirchner Schwaig bei Familien mit Kindern ebenso beliebt wie bei Wanderern, Schulgruppen (Wandertag) oder auch bei den Nächtigungsgästen aus der Region. Jetzt wurde der Schaukelweg um vier neue Stationen erweitert. Die Investitionen in Lella-Schaukel, Balancierparcours, Alm-Rutsche und Alm-Kletterturm sowie in die notwendigen Anpassungen im Willkommensbereich betragen rund 100.000 Euro.


Tourismuskonzept mit Alm und Erlebnisalm trägt Früchte

„Die Kombination aus Sonnenbahn, Roller- und Mountaincartbahn und dem Schaukelweg ergibt ein attraktives Ausflugsangebot für den Sommer, bietet aber natürlich auch ein Argument für einen längeren Aufenthalt in Mönichkirchen. Besonders wichtig ist uns die Einbindung der Betriebe und des Ortes. Dass hier das Thema ‚Alm‘ bzw. ‚Erlebnisalm‘ bereits aufgegriffen wird, ist mehr als erfreulich, denn es beweist, dass die Region heute hinter unserem Tourismuskonzept steht und davon profitiert“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.


Mönichkirchen als Best-Practice-Beispiel für ganzjähriges Bergerlebnis

Diesen Punkt greift Markus Redl, Geschäftsführer der Niederösterreichische Bergbahnen–Beteiligungsgesellschaft m.b.H. (NÖ-BBG), auf: „Die generelle Entwicklung im touristischen Bergerlebnis geht in die Richtung, dass Infra- und Suprastrukturen möglichst ganzjährig genutzt werden. Klassische Skigebiete werden zu inszenierten Erlebnisräumen im vier-saisonalen Betrieb. Mönichkirchen ist mit der Erlebnisalm und der Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee auf dem besten Weg, hier zum Best-Practice-Beispiel zu werden.“

Die NÖ-BBG ist eine 100prozentige Tochter von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich. ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Das Motto der NÖ-BBG ist ‚Ganzjähriges Bergerlebnis für regionale Entwicklung‘, daher ist die Kernaufgabe der ecoplus-Tochter auch die Errichtung, der Betrieb und die Professionalisierung von Bergbahnen sowie Infra- und Suprastruktureinrichtungen an ausgewählten Standorten. Mönichkirchen ist ein Standort mit einer langen touristischen Tradition und es freut mich, dass die Region auf dem besten Weg ist, an ihre Glanzzeiten anzuschließen. Jede Erweiterung der touristischen Angebote ist ein Schritt auf diesem Weg.“