Drei neue Interreg Europe Projekte gestartet
28.12.2016

Drei neue Interreg Europe Projekte gestartet

Im internationalen Austausch zwischen Niederösterreich und anderen europäischen Regionen sollen erfolgreiche Methoden und Instrumente kennengelernt und entwickelt werden, um die Innovationskraft in der Region zu steigern. Mit dem Ziel innovationsunterstützende Dienstleistungen für die Wirtschaft weiter zu entwickeln und strategische Partnerschaften auf- bzw. auszubauen, engagieren sich die Abteilung Wirtschaft, Tourismus und Technologie sowie die ecoplus (Technopole, Cluster) in drei neu gestarteten Interreg Europe Projekten.


Erfolgreiche Innovationspolitik

„Regionen ohne ausreichende Fokussierung auf konkrete thematische Zielsetzungen, ohne entsprechende, konsistente und individuelle Umsetzungsinstrumente und ohne messbaren Umsetzungserfolg werden es zukünftig schwer haben im globalen Wettbewerb. Der Austausch mit anderen europäischen Ländern ist gerade im Bereich Innovation von hoher Bedeutung. Es zeigt sich, dass Niederösterreich aufgrund seines erfolgreichen kontinuierlichen Verbesserungsprozesses des regionalen Innovationssystems heute eine europäische Vorzeigeregion für intelligente Spezialisierung und für erfolgreiche Innovationspolitik ist“, informiert Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav.


Projekt „InnoBridge“

„InnoBridge“ hat sich zum Ziel gesetzt, innovationsfördernde Unterstützungsinstrumente zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Klein- und Mittelunternehmen (KMU) weiterzuentwickeln.

Für Niederösterreich heißt das konkret, F&E Förderungen und Innovationsförderungen gemeinsam mit den europäischen Projektpartnern zu evaluieren, um Verbesserungspotentiale zu identifizieren. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der versuchsweisen Implementierung von Instrumenten aus anderen Regionen, um KMUs die Möglichkeit zu geben, ihr Innovationspotential besser zu entfalten. Die Ergebnisse aus den nächsten zwei Jahren fließen in einen Aktionsplan, der bis 2021 umgesetzt wird. Insgesamt nehmen acht Regionen teil. Die Leitung des Projektes wurde durch die Wirtschaftsabteilung des Landes Niederösterreich übernommen.


Projekt CLUSTERIX 2.0

Digitalisierung und Globalisierung lassen neue Wertschöpfungsketten und Geschäftsmodelle mit zunehmender Geschwindigkeit und Komplexität entstehen. Auch Innovationsprozesse unterliegen Veränderungen und verlangen die Verknüpfung von Wissen und Fertigkeiten aus verschiedenen Branchen und Technologien. Verwaltung und wirtschaftsfördernde Institutionen sind dadurch gefordert, geeignete Rahmenbedingungen und neue Unterstützungsangebote zu entwickeln und stärker über Fachabteilungen hinweg zusammen zu arbeiten.

Im Projekt CLUSTERIX 2.0 entwickeln ecoplus, als Projektträger, mit der Abteilung Wirtschaft, Sport und Tourismus der NÖ Landesregierung sowie regionalen Verwaltungen und Clustern aus neun weiteren europäischen Regionen neue Maßnahmen, um die genannten Herausforderungen zu meistern.


Projekt „Inkrease“

Inkrease ermöglicht den Austausch von Innovationssystemen aus unterschiedlichen europäischen Regionen.

Die Gesamtkosten der drei Projekte belaufen sich auf 1,1 Millionen Euro, davon werden 85% (knapp 970.000 Euro) von der EU aus dem Programm INTERREG Europe des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung kofinanziert.