ecoplus „Digitalisierungsmanager Niederösterreich“ Eßmeister wird „Architekt“ des „Haus der Digitalisierung“
25.01.2018

ecoplus „Digitalisierungsmanager Niederösterreich“ Eßmeister wird „Architekt“ des „Haus der Digitalisierung“

Die Digitalisierung führt in allen Bereichen unseres Lebens zu grundlegenden Veränderungen. Daraus ergeben sich große Herausforderungen, aber auch enorme Chancen für die heimische Wirtschaft. „In der neuen Digitalisierungsstrategie des Landes Niederösterreich wurden konkrete Maßnahmen definiert. Diese Aktivitäten werden von der Geschäftsstelle für Technologie- und Digitalisierung koordiniert, um die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit unsere Betriebe die Möglichkeiten des digitalen Wandels optimal nützen können. Eine dieser Aktivitäten ist das ‚Haus der Digitalisierung‘, das mit mehreren Knotenpunkten als zentrale Drehscheibe für Vernetzung, Forschung und Kommunikation fungieren wird“, erläutert Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.
Mit der Umsetzung des Projekts wurde ecoplus, die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, betraut. Hier laufen die Fäden ab sofort bei Johannes Eßmeister, dem neu eingesetzten „Digitalisierungsmanager Niederösterreich“ zusammen.


Das Haus der Digitalisierung soll digitale Transformation schneller und effizienter ermöglichen

„Das Haus der Digitalisierung ist in einem ersten Schritt als niederösterreichisches Ökosystem aus Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung konzipiert. Es geht darum, die heimische Wirtschaft dabei zu unterstützen, die Effizienz und Geschwindigkeit ihrer digitalen Transformation zu erhöhen. Wir wollen den Unternehmen den Zugang zu wissenschaftlichen Einrichtungen erleichtern, gemeinsam Forschung betreiben, Leit- und Demonstrationsprojekte umsetzen und disziplinübergreifendes Arbeiten über Instituts- und Sektorengrenzen hinweg forcieren“, skizziert Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav die Zielsetzungen der neuen Einrichtung.

In Niederösterreich gibt es bereits hervorragend etablierte Zentren zu den Themenfeldern im Bereich der Digitalisierung. So beschäftigen sich beispielsweise die vier Technopole sowie die Cluster Niederösterreich bereits seit einigen Jahren eingehend mit der Querschnittsmaterie Digitalisierung, unter anderem mit dem österreichweit größten Kooperationsprojekt zur Digitalisierung „Enterprise 4.0“. „Diese Zentren und Initiativen sollen in einem ersten Schritt zu sogenannten digitalen Knotenpunkten weiterentwickelt werden, die mit einem intelligenten digitalen Netzwerk sowohl untereinander als auch mit anderen Netzwerken wie dem RIZ Gründerservice, accent, den TIP Servicestellen, dem WIFI der WKNÖ oder auch unseren ausländischen Partnern wie im Silicon Valley eng verknüpft werden“, erklärt der ecoplus Digitalisierungsmanager Niederösterreich Johannes Eßmeister. Gestartet wird dieses Netzwerk mit Krems, Klosterneuburg, Wiener Neustadt und St. Pölten, in der zweiten Stufe folgen Wieselburg und Tulln.



Niederösterreich befindet sich mitten in der Digitalisierung

Ab 2022 wird dieses Netzwerk durch ein Gebäude in Tulln ergänzt. Hier soll das gesamte Know-how der niederösterreichischen Knotenpunkte gebündelt werden. In diesem analogen ‚Haus der Digitalisierung‘ sollen zum Beispiel die neusten Technologien präsentiert und ausprobiert werden können. Außerdem sind Weiterbildungsangebote sowohl für die Wirtschaft als auch für die Bevölkerung geplant.

ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Als Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich haben wir den digitalen Wandel mit seinen Auswirkungen und Möglichkeiten bereits seit einigen Jahren im Fokus. Die Unternehmen finden bei uns ein breit gefächertes Unterstützungsangebot. Wir sind sehr stolz darauf, dass wir nun mit der operativen Umsetzung dieses wichtigen und zukunftsweisenden Projekts betraut wurden. Dabei werden sämtliche Maßnahmen und Umsetzungsschritte in enger Abstimmung mit der Geschäftsstelle für Digitalisierung erfolgen.“

Johannes Eßmeister war als Technologiemanager der Zukunftsakademie Mostviertel unter anderem für die erfolgreiche niederösterreichweite Ausrollung des Qualifizierungsprojektes „FoP-Net/Future of Production“ verantwortlich.