ecoplus International führte 2019 wieder zahlreiche Unternehmen auf die Exportspur

ecoplus International führte 2019 wieder zahlreiche Unternehmen auf die Exportspur

Delegationsreise Frankreich 2019

Wenn kleinere oder mittelständische Unternehmen aus Niederösterreich neue Märkte im Ausland erschließen wollen, ist ecoplus International ihre erste Anlaufstelle. Die Tochtergesellschaft von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich und der RLB NÖ-Wien, hat im Jahr 2019 mehr als 600 Dienstleistungen für 239 Kunden erbracht. Die Erfolgsquote ist trotz zunehmend schwieriger Rahmenbedingungen zufriedenstellend geblieben: 20 Prozent der betreuten Unternehmen fanden dank ecoplus International neue Kunden beziehungsweise Vertriebspartner im Ausland. „Für den erfolgreichen Aufbau von Exportgeschäften müssen viele Faktoren zusammenspielen.

Das Team von ecoplus International hat die nötige Erfahrung dafür. Unsere niederösterreichischen Unternehmen haben hervorragende Produkte und Dienstleistungen. Mit gemeinsamen Anstrengungen konnten wir auch heuer wieder international Flagge zeigen“, so Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.


2019 wird Österreichs Außenwirtschaft weiter moderat wachsen

2019 wird wohl Österreichs Außenwirtschaft laut vorläufigen Zahlen der Statistik Austria moderat wachsen. Diese gebremstere Dynamik ist nach dem fulminanten Exportjahr 2018 auch in Niederösterreich spürbar. Während sich die CEE-Länder und auch die USA weiterhin als stabile Absatzmärkte erweisen, stehen Export-Betriebe in der Türkei, Russland und Großbritannien vor großen Herausforderungen. Umso wichtiger ist hier professionelle Unterstützung. Gerade kleinere und mittelständische Unternehmen haben meist weder das Personal noch die Strukturen, um Märkte neu zu erschließen. Mit Büros in Tschechien, Ungarn, der Slowakei, Rumänien und Polen sowie Repräsentanten in Russland sowie den USA hilft ecoplus International bei den ersten Schritten.

 

Breit gestreute Exportpalette

Analog zur niederösterreichischen Unternehmenslandschaft ist auch die Exportpalette sehr breit. Sie reicht von Mohn über vegane Produkte oder Bio-Waschmittel bis hin zu Agrartechnologien und Softwareprodukten. „Jeder Markt hat seine Besonderheiten. Die Vertriebswege folgen meist je nach Produkt oder Dienstleistung einer eigenen Logik. Der Eintritt in einen neuen Markt erfordert gute Vorbereitung. Dafür braucht es entsprechende Ressourcen, aber auch Ausdauer und Hartnäckigkeit“, beschreibt Helmut Miernicki, Geschäftsführer von ecoplus, die Aufgabenstellung. Gabriele Forgues, Geschäftsführerin von ecoplus International ergänzt: „Mit unserem internationalen, mehrsprachigen Team – wir sprechen über 10 Sprachen – helfen wir Niederösterreichs Exportbetrieben beim Überwinden sprachlicher Barrieren und vermitteln auch zwischen unterschiedlichen Geschäftskulturen und Marktstrukturen.“

Erfolgreicher internationaler Weg

Zwei Unternehmen aus Niederösterreich beweisen sehr eindrucksvoll, dass sich der Einsatz auszahlt. Deltabloc, weltweit führender Entwickler von Fahrzeug-Rückhaltesystemen aus Beton konnte einen 100-Millionen-Euro-Rekordauftrag in Rumänien an Land ziehen. Enpulsion, ein junges Unternehmen für Satellitentechnologie konnte einen wichtigen Kooperationsvertrag in Frankreich abschließen. Frankreich ist einer der wichtigsten Märkte im Segment der Luft- und Raumfahrt.

Diese Beispiele bestärken Landesrätin Bohuslav, den internationalen Weg fortzusetzen: „Die internationalen Rahmenbedingungen für die Exportwirtschaft sind – um nur einige Bespiele zu nennen – durch Brexit, Russland-Sanktionen, die Handelspolitik der USA, den Konflikt in der Türkei oder im Iran herausfordernd, aber wir sind in Niederösterreich gut aufgestellt. Das Engagement und die Innovationskraft unserer Unternehmen sind hoch und ecoplus International versteht es, stabile internationale Beziehungen aufzubauen. Das stellt einen enormen Wettbewerbsvorteil dar.“