EFRE-Regionalprogramm: Technopole ab sofort unter den  österreichweiten Best-Practice Beispielen

EFRE-Regionalprogramm: Technopole ab sofort unter den österreichweiten Best-Practice Beispielen

Technopole ab sofort unter den österreichweiten Best-Practice Beispielen

Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung EFRE ist das zentrale regional- und strukturpolitische Finanzierungsinstrument der Europäischen Union. In Österreich ist die „Verwaltungsbehörde“ für das EFRE-Programm in der Österreichischen Raumordnungskonferenz (ÖROK) angesiedelt, die auf ihrer Homepage Best-Practice-Beispiele vorstellt. Jetzt wurden auch die niederösterreichischen Technopole mit einer eigenen Case Study aufgenommen.

 


„Projekte, die hier vorgestellt werden, zählen zu den erfolgreichsten in ganz Österreich. Daher ist es ganz besonders erfreulich, dass ab sofort auch das Technopolprogramm als wichtiger und erfolgreicher Innovationstreiber hier präsentiert wird“, zeigen sich Technologielandesrat Jochen Danninger und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki hoch erfreut.

 

Technopole sind Innovationstreiber

Seit mehr als 15 Jahren trägt das EU-kofinanzierte und von der NÖ Wirtschaftsagentur ecoplus umgesetzte Technopolprogramm wesentlich dazu bei, dass Niederösterreich heute als renommierter Forschungs- und Technologiestandort international anerkannt ist. „An den vier Technopolstandorten in Tulln, Krems, Wiener Neustadt und Wieselburg sind schlagkräftige, themenspezifische Ökosysteme aus Forschung, Ausbildung und Wirtschaft entstanden, die Neugründungen forcieren und wesentlich zur Steigerung der regionalen Wertschöpfung beitragen. Dass genau diese Schnittstellenfunktion der Technopole als Innovationsnetzwerke in der Case Study besonders hervorgehoben wird, ist eine Bestätigung, dass unsere konsequente strategische Ausrichtung zukunftsweisend ist“, erläutert Technologielandesrat Jochen Danninger.

An den vier Technopolen arbeiten rund 3.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Technologiefeldern, davon sind über 1.600 Forscherinnen und Forscher. Gemeinsam mit ihnen wurden seit 2004 rund 340 Projekte mit einem Projektvolumen von mehr als 513 Millionen Euro erfolgreich entwickelt. 75 Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben sich neu angesiedelt.

Die positiven Auswirkungen der Technopole sind aber nicht regional begrenzt, sondern in ganz Niederösterreich nachweisbar, wie eine Studie des Economica Instituts aus dem Vorjahr belegt. „So ist jeder 66. Euro, der in Niederösterreich erwirtschaftet wird, einem Technopol zuzuschreiben. Damit sind die vier Standorte für mehr als 1,5 Prozent des heimischen Bruttoregionalprodukts oder rund 879 Millionen Euro verantwortlich. Rund 1,3 Prozent aller heimischen Arbeitsplätze stehen direkt oder indirekt mit einem Technopol in Verbindung“, so ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und Claus Zeppelzauer, ecoplus Bereichsleiter Unternehmen & Technologie.

Optimale Rahmenbedingungen für ForscherInnen in den TFZ

Damit solche Erfolge erreicht werden können, müssen auch die Rahmenbedingungen passen. Zentrale Anlaufstelle eines jeden Technopols sind die Technologie- und Forschungszentren, kurz TFZ, die ebenfalls von ecoplus errichtet werden und EU-kofinanziert sind. Diese Spezialimmobilien bieten Labor- und Büroflächen mit modernster Infrastruktur. Aktuell wird das TFZ Tulln am Technopolstandort großzügig erweitert.

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