Engere Vernetzung Wachauer Südufer
13.12.2016

Engere Vernetzung Wachauer Südufer

Ausgehend von einer Vielzahl an Vorarbeiten, insbesondere im Rahmen des Projekts Wachau 2010 plus, arbeitet die LEADER-Region Wachau Dunkelsteinerwald an einer weiteren Vernetzung der kulturtouristischen Angebote am Wachauer Südufer. „Vorwiegend geht es darum, die bestehenden Angebote ausgehend vom Wallfahrtsmuseum Maria Langegg und dem Kartäuserland Aggsbach Dorf noch besser zu vernetzen und so kulturtouristisch aufzuwerten. Im Idealfall entstehen daraus neue attraktive Besucherangebote“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav.


Touristische Aufbereitung des Themas "Römer"

Im Rahmen von Wachau 2010 plus sind bereits viele kulturtouristische Angebote entwickelt und umgesetzt worden. Unter anderem lag der Schwerpunkt auf der touristischen Aufbereitung der Wachauer Sakralbauten. Zusätzlich wurde zwischen dem Stift Göttweig und dem Stift Melk mit dem Jakobsweg ein besonders attraktiver Streckenabschnitt eröffnet, der durch Maria Langegg führt, wo sich ein modern gestaltetes Wallfahrtsmuseum befindet. Aufgrund der Arbeit an der Einreichung des österreichischen und bayerischen Limes als UNESCO Weltkulturerbe, liegt es nun nahe, sich zukünftig auch intensiver mit dem Thema „Römer“ zu befassen.


Veranschaulichung von regionalen Besonderheiten

„Ausgehend vom Römermuseum in Mautern gibt es eine Vielzahl an römischen Spuren am Südufer der Wachau zu entdecken, die aber erst touristisch aufbereitet werden müssen“, analysiert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav. „Im Rahmen des vorliegenden Projektes gilt es nun entsprechend der Strategie der Tourismusdestination Donau weitere kulturtouristische Angebote am Südufer der Wachau für die Gäste zu erschließen. So werden die regionalen Besonderheiten anschaulich gemacht und für die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region genutzt.“


Innovationsschub für die Region

Bgm. Dr. Andreas Nunzer, Vorsitzender der Region Wachau Dunkelsteinerwald: „Von Anfang an war es unser Ziel, eine Strategie zu entwickeln, die einen Innovationsschub für die Region auslösen soll. Mit einer Reihe von wesentlichen Projekten, die im Rahmen von Wachau 2010 plus umgesetzt wurden, haben wir dafür die Grundlagen geschaffen. Mit der nunmehr gestarteten Strategieentwicklung für das Wachauer Südufer sind die nächsten Entwicklungsschritte bereits vorgezeichnet.“

Die LEADER-Region Wachau-Dunkelsteinerwald hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Dr. Bohuslav beschlossen.