Europas erster JungforscherInnen-Kalender kommt aus Niederösterreich
18.11.2016

Europas erster JungforscherInnen-Kalender kommt aus Niederösterreich

Am 18.11.2016 wurde der erste JungforscherInnen-Kalender Niederösterreichs der Öffentlichkeit präsentiert. Forschung an den Technopolen ist dynamisch, spannend und eine Sache für schlaue Köpfe. Dass sie auch attraktiv ist, führt der erste JungforscherInnen-Kalender eindrucksvoll vor Augen“, betonen Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav und ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki bei der Kalender-Präsentation.


Europaweit einzigartiges Kunstprojekt

In einem Casting wurden zwölf Nachwuchs-Wissenschaftlerinnen und -wissenschaftler ausgewählt, die an den vier Technopolstandorten – Krems, Tulln, Wiener Neustadt und Wieselburg – in der Forschung tätig sind. Der im Mostviertel lebende renommierte Fotograf Michael Liebert hat die Forscherinnen und Forscher an ihren Arbeitsstätten fotografiert und so ein europaweit einzigartiges Kunstprojekt geschaffen, das in einer besonderen Art Kunst und Wissenschaft vereint.


Aushängeschilder für den Forschungsstandort NÖ

Wirtschafts- und Technologielandesrätin Dr. Petra Bohuslav verdeutlicht die Zielsetzung hinter diesem Projekt: "Es muss es uns gelingen, weiterhin zahlreiche junge Menschen für Berufe in Wissenschaft und Forschung zu begeistern. Denn der blau-gelbe Forschungsstandort braucht auch in Zukunft die schlauesten Köpfe. Vorbilder wie die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im JungforscherInnen-Kalender 2017. Mit ihren beeindruckenden Forschungsthemen sind sie perfekte Aushängeschilder für den niederösterreichischen Forschungsstandort."


ForscherInnen in ihrem Arbeitsumfeld

"Der JungforscherInnen-Kalender zeigt zwölf junge Forscherinnen und Forscher in ihrem Arbeitsumfeld: Dort, wo mikroskopiert, analysiert und pipettiert wird und Hightech-Geräte bedient werden, wurden sie fotografiert. An den Technopolstandorten haben wir die Forscherinnen und Forscher in ihrem modernen, bestens ausgestatteten Arbeitsumfeld festgehalten", unterstreicht ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki. Niederösterreichs Wirtschaftsagentur ist seit dem Beginn des Technopolprogramms im Jahr 2004 mit der Umsetzung dieser Maßnahme zur Stärkung von Technologieregionen betraut.


Kunst und Wissenschaft vereint

Fotograf Michael Liebert erklärt seine Motivation an diesem Projekt: "Mir war es wichtig, die Persönlichkeiten dieser jungen Menschen ins Bild zu rücken. Denn nur so kann es gelingen, dass sich die Betrachter mit ihnen identifizieren. Mir macht die Portraitfotografie auch so viel Spaß und Freude, weil sie immer wieder aufs Neue meine Neugier weckt; mit jeder neuen Bekanntschaft wird mein geistiger und künstlerischer Horizont erweitert. Die Neugierde und Kreativität vereint die Kunst und die Wissenschaft, auch wenn die Herangehensweise an das Resultat eine andere ist."


Doktorandin am Kalender-Cover

Am Kalender-Cover ist Cátia Pacífico abgebildet, sie ist Doktorandin am Institut für Fleischhygiene, Fleischtechnologie und Lebensmittelwissenschaften der Veterinärmedizinischen Universität. Sie stammt aus Portugal und arbeitet in einem internationalen Kooperationsprojekt mit der Karl Landsteiner Universität Krems. Derzeit untersucht sie wie auf Bakterien spezialisierte Viren Gene übertragen können, die mit Antibiotika-Resistenzen zusammenhängen.