06.10.2016

FFoQSI – Austrian Competence Centre for Feed and Food Quality, Safety and Innovation

Am 30. Juni 2016 wurde das von der Veterinärmedizinischen Universität Wien und der Universität für Bodenkultur Wien sowie der Fachhochschule Oberösterreich Campus Wels entwickelte „Austrian Competence Centre for Feed and Food Quality, Safety and Innovation“ (FFoQSI) genehmigt.


Innovationen und Lebensmittelsicherheit für die Zukunft

Nach dem Motto „from FIELD to FARM to FORK“ befasst sich FFoSI in den nächsten vier Jahren mit aktuellen transdisziplinären Forschungsthemen entlang der Wertschöpfungskette der Futter- und Lebensmittel. FFoQSI ermöglicht durch enge Kooperationen mit Unternehmen aus der Futter- und Lebensmittelproduktion kontinuierliche Qualitätsverbesserungen, größtmögliche Produktsicherheit sowie gesteigertes Innovationspotential.


Investition in Forschung & Entwicklung

Das Forschungsvolumen von FFoQSI beträgt für die nächsten vier Jahre € 16,5 Mio. Die Hälfte dieser F&E-Gelder finanzieren innovative Unternehmen u.a. aus Niederösterreich (z. B. Biomin, LVA GmbH), Oberösterreich (z. B. Diamant Nahrungsmittel GmbH, efko Frischfrucht und Delikatessen GmbH) und Wien (z. B. LGV-Frischgemüse-Wien reg.GenmbH, RADATZ Feine Wiener Fleischwaren GmbH).
Die zweite Hälfte wird aus öffentlichen Mitteln (Bund und beteiligte Bundesländer) sowie durch wissenschaftliche Partner aufgebracht.
 

Gebündeltes Know-how aus Futter- und Lebensmittelwissenschaften

Im Forschungszentrum FFoQSI befassen sich sechs namhafte Wissenschaftsorganisationen – allen voran die Universität für Veterinärmedizin Wien, die Universität für Bodenkultur Wien sowie die Fachhochschule Oberösterreich am Campus Wels – mit aktuellen Forschungsthemen aus der Futter- und Lebensmittelproduktion.

Über die Projektlaufzeit wird bis 2020 (bei positiver Zwischenevaluierung für weitere vier Jahre) ein „One-Stop-Shop“  für die Futter- und Lebensmittelwirtschaft aufgebaut, der rasch und punktgenau Auskunft über Fragen zur Qualität, Sicherheit und Innovationen von Futter- und Lebensmitteln geben wird.


FFoQSI Forschungsschwerpunkte

Die per 1. Jänner 2017 zu gründende FFoQSI GmbH wird ihr Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in drei Areas bündeln:

  • Grüne Area für Forschungsfragen betreffend pflanzlicher Lebensmittel
  • Rote Area für Forschungsfragen zum Thema Lebensmittel tierischen Ursprungs
  • Blaue Area zur Entwicklung innovativer Analyseverfahren

Die kooperativen Einzelprojekte werden an Forschungsstandorten in Wien, Tulln und Wels durchgeführt. Der Sitz der zu gründenden FFoQSI GmbH wird am ecoplus Technopol Tulln lokalisiert sein.


Das Projekt wurde von Beginn an durch den ecoplus Lebensmittel Cluster Niederösterreich begleitet.


Weitere Informationen:

DI Dr. Martina Zederbauer
Projektmanagerin
T. +43 2742 9000-19676
m.zederbauer@ecoplus.at