„FFoQSI“ – Innovative Forschung vom Feld bis zum Teller
17.03.2017

„FFoQSI“ – Innovative Forschung vom Feld bis zum Teller

Am 16. März 2017 wurde das „Austrian Competence Centre for Feed and Food Quality, Safety & Innovation“ (kurz: FFoQSI) im Rahmen einer feierlichen Eröffnungszeremonie am Universitäts- und Forschungszentrum Tulln (UFT) Interessierten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft vorgestellt. Als Moderator führte DI Claus Zeppelzauer, ecoplus Bereichsleiter Unternehmen & Technologie, humorvoll durch den „Menü-Plan“ der FFoQSI-Feier.

 

Langfristig Kooperation von Wirtschaft & Wissenschaft zum Wohle der Konsumenten

Rund 250 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, sich über Inhalte und Organisation des zu 50 % von der Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) sowie den Bundesländern Niederösterreich (über 1 Mio € der insgesamt 16,6 Mio €), Oberösterreich und Wien geförderte K1-Kompetenzzentrum FFoQSI zu informieren. Namhafte Redner aus Politik und Wissenschaft hoben die Bedeutung der engen und auf spezifische Fragestellungen aus der Wirtschaft ausgerichteten Forschungs-GmbH FFoQSI hervor.

Die FFoQSI GmbH wird sich in den nächsten 4 Jahren zu einem „One-Stop-Shop“ für Forschungsfragen im Zusammenhang mit Qualität, Sicherheit und Innovationen entlang der Wertschöpfungskette von Futter- und Lebensmittel befassen wird. Die sechs Forschungseinrichtungen (Universität für Bodenkultur, Veterinärmedizinische Universität, FH Oberösterreich - Campus Wels, AIT Austrian Institute of Technology, AGES - Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH sowie RECENDT Research Center for Non Destructive Testing GmbH) kooperieren dabei eng mit nationalen und internationalen Unternehmen aus der Futter- und Lebensmittelproduktion.

Von den FFoQSI-Forschungsergebnissen profitieren wir alle als KonsumentInnen – denn alle Produkte der Lebensmittelwertschöpfungskette landen letztlich auf unserem Teller!

 

Zahlreiche Aussteller präsentierten ihre Produkte

Als Rahmenprogramm zur offiziellen Eröffnung (und nach dem feierlichen Anschnitt der FFoQSI-Torte) stellten Partnerunternehmen des FFoQSI-Konsortiums ihre Neuheiten im Bereich Qualitätssicherung von Futter- und Lebensmitteln vor.

Interessierte konnten sich so ein Bild über die Inhalte in den 3 Forschungsareas machen: 

  • die grüne Area („Green Area“) befasst sich Forschungsvorhaben von Futter- und Lebensmitteln pflanzlichen Ursprungs unter Beteiligung von BOKU, FH Wels und AIT
  • die rote Area („Red Area“) beforscht Fragestellung von Lebensmitteln tierischen Ursprungs unter Beteiligung von Vetmed Uni, BOKU und FH Wels)
  • die blaue Area („Blue Area“) etabliert eine Analytik-Plattform, die den beiden ersten Areas Know-how und Tools zur Verfügung stellt und die Validität der Methoden gewährleistet (AGES und RECENDT)

 

Weiterführende Informationen zu den Forschungsvorhaben finden Sie auf der FFoQSI-Website.

 

Forschungsstandort Niederösterreich wird gestärkt

Beheimatet ist die FFoQSI GmbH innerhalb des Technopol-Standortes Tulln im Technologiezentrum TFZ, das zur Forschungsdrehscheibe im Bereich pflanzlicher und tierischer Futter- und Lebensmittel ausgebaut werden wird. Von den rund 30 innovativen Partnerunternehmen im FFoQSI-Konsortium kommen 10 aus Niederösterreich. Die Organisation und Abwicklung ihrer Forschungsfragen werden in den nächsten 4 Jahren auch durch den Lebensmittel Cluster Niederösterreich, Mitglied des Strategie-Boards, beobachtet und begleitet.

Das aus FFoQSI gewonnene Know-how aus verschiedenen Bereichen der Produktion und Verarbeitung von Futter- und Lebensmitteln soll in Zukunft allen Interessierten aus der heimischer Futter- und Lebensmittelwirtschaft zur Verfügung stehen und unsere Nahrungsmittel noch hochwertiger, sicherer, innovativer und nachhaltiger zu machen.

Wir sind sehr stolz darauf, dass das neue Forschungszentrum am Technopol Tulln beheimatet sein wird. Im Vollausbau werden im Projekt FFoQSI rund 32 Personen beschäftigt sein.

Hier bestätigt sich auf’s Eindrucksvollste die hohe Forschungskompetenz in Niederösterreich. FFoQSI ist aber auch ein kompetenter und nachgefragter Partner in der europäischen Agri-Food-Community und erweitert durch internationale Kooperationen die Sichtbarkeit österreichischer Forschungsleistung.