Gars am Kamp auf bestem Weg zur innovativen Bewegungsarena
27.11.2019

Gars am Kamp auf bestem Weg zur innovativen Bewegungsarena

Schon heute gilt der Luftkurort Gars am Kamp als Wander-, Lauf- und Walkingparadies. Aus einer umfassenden Analyse sind zahlreiche weitere Optimierungsvorschläge hervorgegangen. Ein ganzes Bündel an Maßnahmen soll das Angebot noch attraktiver machen. „Rund um Gars am Kamp gibt es ein dichtes Netz an Gesundheitseinrichtungen, die im Sommer wie auch im Winter gerne genutzt werden. Dazu gehören auch zahlreiche Wander- und Laufstrecken, die sich über die Jahre entwickelt haben. Sie werden jetzt zu einem einheitlichen Angebot zusammengefasst. Das hebt die Qualität und sorgt für bessere Vermarktungsmöglichkeiten“, sagt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav über die Zielsetzung.

 

 

Zu Fuß unterwegs, optimal informiert und orientiert

Gars am Kamp gilt als Perle des Kamptals. Die Gäste schätzen die Ruhe und das Flair der Jahrhundertwende, das der Ort mit seinen alten Villen, Bürgerhäusern und dem Kurpark verströmt. Lauf-, und Wanderwege, ein Waldlehrpfad, ein Waldsportpfad sowie etliche Marterlwege laden ein, die Gegend zu Fuß zu erkunden – je nach Alter und Fitness im eigenen Tempo. Die einzelnen Routen sind im Laufe der Zeit gewachsen. Zentrale Empfehlung eines kürzlich abgeschlossenen Analyseprojektes: Das gesamte Wegenetz soll zusammenfasst und unter einem gemeinsamen Dach vermarktet werden. „Bis Mitte 2020 wollen wir die Strecken optimieren, einheitlich ausschildern und digital erfassen. Das Netz wird sich dann über ca. 110 Kilometer erstrecken. Damit schaffen wir die Grundlage für die angestrebte Positionierung von Gars am Kamp als innovative und einzigartige Bewegungsarena“, erläutert Bürgermeister Martin Falk.

Das Umsetzungsprojekt läuft bereits. Die GPS Vermessung konnte bereits abgeschlossen werden. Die weiteren Schritte, wie Konzeption und Gestaltung der Streckenprofile, sind in vollem Gange, ebenso die Entwicklung einheitlicher Streckenmarkierungen und Informationselemente. Der Landtagsabgeordnete und Obmann der LEADER-Region Kamptal LAbg. Josef Edlinger ist sehr zufrieden mit dem Projektfortschritt: „Wir konnten mit unserer Förderzusage bei diesem Vorhaben kräftig anschieben. Das machen wir sehr gerne, weil es so klar dem Regionalentwicklungsziel Wertschöpfung zuordenbar ist. Ich erwarte mir viele positive Impulse für den Tourismus im Kamptal.“

 

Viele Wege, ein gemeinsamer Auftritt

Parallel zur Infrastruktur entsteht auch ein gemeinsamer Auftritt der gesamten Anlage. Die Maßnahmen reichen von einer Internetpräsenz über diverse Drucksorten (etwa eine faltbare Wanderkarte) bis hin zur Präsenz auf Messen und in Medien. Landesrätin Petra Bohuslav sieht ebenfalls viel Potenzial für die Zukunft: „Die Vorzüge des Kamptals genießt man am besten zu Fuß. Das können wir auf allen Kanälen kommunizieren und damit die Umsätze ankurbeln.“

Die LEADER-Region Kamptal hat dieses Projekt gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

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