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Gemeinsam Gutes tun: Nachbarschaftshilfe Plus Teil 2

Nachbarschaftshilfe durch ehrenamtliche HelferInnen

Die Betreuung von älteren Menschen hat viele Facetten. Neben Hausarbeit und Pflege zählen auch Gesellschaft leisten und Unterstützung in verschiedensten Bereichen dazu. Mit letzteren Punkten setzt sich das Projekt Nachbarschaftshilfe Plus auseinander, das nun weiterentwickelt wird. Im Mittelpunkt dieses Projekts steht das Ziel einer Gemeinschaft, die sich gegenseitig in allen Lebenslagen unterstützt. Der Verein MIT EUCH – FÜR EUCH hat 2018 und 2019 bereits erste Maßnahmen in Form eines Pilotprojekts in den Gemeinden Pölla und Röhrenbach umgesetzt.



„Dieses Projekt bringt Bürgerinnen und Bürger aller Generationen zusammen. Es ist großartig, dass es so viele Ehrenamtliche gibt, die mit Freude ihren Beitrag zum Wohl anderer leisten“, betont Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.


Dank der ehrenamtlichen Helferinnen kann die Lebensqualität zu Hause erhalten bleiben

In der Pilotphase des Projekts wurde deutlich, dass Klienten unzureichend über vorhandene Unterstützungsmöglichkeiten informiert sind. Es wird daher eine Informationsplattform geschaffen, die Klienten und ihre Angehörigen informieren und bei der Organisation von Pflegediensten unterstützen soll. Ebenso mangelt es an Treffpunkten für ältere, nicht mehr sehr mobile Menschen. Um dieser Tatsache entgegenzuwirken, gibt es künftig zwanglose Treffen, die generationenübergreifende und soziale Kontakte ermöglichen und aufrechterhalten sollen. Aufgrund der enorm positiven Resonanz wird dieses Angebot zudem auf die Gemeinden Rastenfeld und Lichtenau ausgeweitet. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer übernehmen Dinge wie Besorgungen, Fahr- und Einkaufsdienste, aber auch zwischenmenschliche Aufgaben wie zum Beispiel Karten spielen, Spazieren gehen und Plaudern. „Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass für die Bürgerinnen und Bürger möglichst lange ein hohes Maß an Lebensqualität in gewohnter Umgebung erhalten bleibt“, unterstreicht Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Förderung der Freiwilligenarbeit und Information über Unterstützungsangebote

Ziel des Folgeprojekts ist es, hilfsbedürftige, ältere Menschen bestmöglich durch gemeindenahe und nachbarschaftliche Hilfestellungen zu unterstützen. „Um dieses Ziel zu erreichen, fördern wir die Freiwilligenarbeit in den Gemeinden, Informationsaktivitäten über regionale und landesweite Unterstützungsangebote im Sozial- und Gesundheitsbereich und die Vernetzung aller Beteiligten“, erklärt LAbg. Josef Edlinger, Obmann der LEADER-Region Kamptal.

Die LEADER-Region Kamptal hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.