13.07.2017

INKREASE – Wirtschaftliches Wachstum durch Innovation: Internationales Projektmeeting in St. Pölten und an Niederösterreichs Technopol-Standorten

Beim interregionalen Projektmeeting INKREASE trafen 30 Projekt Partner aus sieben Europäischen Regionen in St. Pölten zu einem Informationsaustausch zur Verbesserung bestehender Innovationssystemen zusammen. INKREASE: “Innovation and Knowledge for REgionalActions and SystEms” target = to increase the innovationsystem of Europe.

Projektpartner aus aller Welt

Die Projektparten und Stakeholder des Interreg Europe Projektes INKREASE kommen aus den lokalen Verwaltungsstellen, Wirtschaftsagenturen und Universitäten der Regionen Emilia Romagna (I), Navarra (SP), Bretagne (F), Zentral Dänemark (D), Pannonia/Ungarn (H), Litauen (LT) und Niederösterreich – ecoplus (A) und stellen Maßnahmen und Programme aus dem Bereich Forschung/Entwicklung und Innovationsförderungen sowie Unterstützungssysteme für Start-up und Spin-off Center vor, welche die lokale Wirtschaft mobilisieren und eine Zusammenarbeit von Bildung, Forschung und Unternehmen stärken sollen.

„Anhand von unterschiedlichen ‚Best Practice‘-Beispielen wurde analysiert, welche Innovationssysteme für die wirtschaftliche Entwicklung einer Region vorteilhaft sind und ob diese von den anderen europäischen Partnern transferiert werden können. Das bringt allen Teilnehmern etwas und ermöglicht, geeignete Förder- und Innovationsmaßnahmen auch in Niederösterreich anzuwenden,“ ist Claus Zeppelzauer, Bereichsleiter Unternehmen und Technologie, Geschäftsfeldleiter Technopole ecoplus überzeugt.

Analyse der Innovationssysteme

Während der internationalen Projektmeetings und sogenannten Peer Reviews stellten sich die Regionen vor und die spezifischen Innovationssysteme wurden detailliert analysiert. Für Niederösterreich wurden die Programme Technopole, Cluster Niederösterreich und das Projekt Kompetenzlandkarte ausgewählt. Wichtiger Teil der Smart Spezialisation Strategie (S3) ist die Niederösterreichische Innovationspyramide mit TIP (WKNÖ), Cluster Niederösterreich und dem Technopolprogramm. Die internationale Delegation besuchte Universitäten, die ecoplus Technologie- und Forschungszentren (TFZ) und Firmen an den Technopolen Krems, Tulln und Wiener Neustadt.

Eine enge Zusammenarbeit in internationalen Projekten wird angestrebt. Besonders interessiert waren die Projektpartner am „Kompetenz-Mapping“: Ein von Niederösterreich entwickeltes Projekt, bei dem die Kernkompetenzen von Unternehmen und Forschungs-institutionen identifiziert und analysiert werden, mit dem Ziel neue, branchenübergreifende Kooperationen einzugehen und damit neue Märkte zu erschließen. Das nächste Projektmeeting findet Ende des Jahres in Dänemark statt – besonders interessant für Niederösterreich ist, den dort etablierten „Food und Feed Cluster“ auf potentielle Kooperationsmöglichkeiten zu analysieren. Zusätzlich wird ein intensiver Informationsaustausch mit der Region Emilia Romana (Region um Bologna mit namhaften Automobilherstellern) angestrebt.

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