Karlstein startet in die Breitbandzukunft: Bau der Glasfaserinfrastruktur geht zügig voran
14.12.2017

Karlstein startet in die Breitbandzukunft: Bau der Glasfaserinfrastruktur geht zügig voran

Vor wenigen Wochen haben in Karlstein an der Thaya die Bauarbeiten für die Errichtung der Glasfaserinfrastruktur begonnen. Die Arbeiten gehen zügig voran. Damit wird eine weitere Gemeinde an das offene, öffentliche und zukunftssichere Netz des Landes Niederösterreich angeschlossen. Die NÖ Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG) kann damit über 1.000 Nutzungseinheiten – also Haushalte und Betriebe – mit leistungsfähigen Internetverbindungen versorgen. Die bestellten Anschlüsse können bis Ende 2018 aktiviert werden. „Eine leistungsfähige Breitband-Infrastruktur ist die Grundvoraussetzung für Wachstum und Wohlstand in einer digitalisierten Wirtschaftswelt. Breitband-Internet wird in Karlstein an der Thaya nicht nur die Lebensqualität nachhaltig heben, wir erwarten uns dadurch auch einen merkbaren wirtschaftlichen Impuls, neue Betriebe und Arbeitsplätze für die Region“, betonte Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

Die Niederösterreichische Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG) hat dazu bereits mit den ersten Bauschritten im November begonnen. Mit der Firma Held & Francke als Generalunternehmer werden in einer Bauphase, die bis Oktober 2018 geplant ist, insgesamt rund 200 Kilometer Kabel und 70 Kilometer Rohre im Gemeindegebiet von Karlstein an der Thaya verlegt. Mehr als 700 Nutzungseinheiten werden so mit Glasfaserinfrastruktur versorgt.

 

Meilenstein für die wirtschaftliche Entwicklung des Waldviertels

Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav: „Das ist das wichtigste Infrastrukturprojekt dieses Jahrhunderts. Was hier gebaut wird, ist mit einer Autobahn mit beinahe unendlichen Kapazitäten vergleichbar. Jedes Unternehmen und jeder Haushalt bekommt jetzt eine direkte Zufahrt auf diese Autobahn.“

Jochen Danninger, Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur ecoplus, bezeichnet das Projekt als Meilenstein für die wirtschaftliche Entwicklung des Waldviertels. „Der Breitbandausbau ist mit einer wirtschaftlichen Wachstumsbewegung gleichzusetzen. Karlstein wird im hohen Maße davon profitieren. nöGIG-Geschäftsführer Hartwig Tauber ergänzt: „Wir zeigen ein weiteres Mal, dass das niederösterreichische Modell perfekt geeignet ist, auch ländliche Regionen mit leistungsfähigen Internetverbindungen zu versorgen.“

Ernst Herynek, Bürgermeister der Gemeinde Göpfritz an der Wild freut sich: „Die Zusammenarbeit mit nöGIG, ecoplus und dem Land Niederösterreich läuft hervorragend. Man spürt dabei, dass allen bewusst ist, dass bei diesem wichtigen Projekt alle an einem Strang ziehen müssen.“