Lange Nacht der Forschung entführte an vier Technopolen zu kleinsten Bausteinen des Lebens bis zu Weiten des Weltalls
14.04.2018

Lange Nacht der Forschung entführte an vier Technopolen zu kleinsten Bausteinen des Lebens bis zu Weiten des Weltalls

Niederösterreichs Technopolstandorte werden ihrem Ruf als Forschungs- und Technologie-Hotspots gerecht. Das zeigte sich bei der Langen Nacht der Forschung vor allem auch an den Standorten Krems, Wieselburg, Wiener Neustadt und Tulln. Die Besucherinnen und Besucher bekamen einen Einblick in die niederösterreichische Forschungslandschaft - von den kleinsten Bausteinen des Lebens bis hin zu den unendlichen Weiten des Weltalls. „Mit über 20.000 Interessierten niederösterreichweit und davon alleine 15.300 Besucherinnen und Besucher an den Technopolstandorten feierte die ‚Lange Nacht der Forschung‘ einen neuen Besucherrekord“, freut sich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.


Forschergeist der Jugend ist Erfolg des Landes von Morgen

Die ‚Lange Nacht der Forschung‘ in Niederösterreich sei die ideale Gelegenheit „die Menschen auf das Thema Wissenschaft und Forschung neugierig zu machen“, so Mikl-Leitner. „Die Hemmschwelle zur Wissenschaft wird abgebaut und das Bewusstsein für die spannenden Fragen unserer Zeit aufgebaut. Daher ist diese Initiative so wichtig für uns. Mein besonderer Dank gilt all jenen Menschen, die mitgearbeitet haben, Wissenschaft und Forschung für die breite Bevölkerung verständlich zu vermitteln", erklärt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

„Viele Jugendliche kennen nicht die ganze vielfältige Bandbreite an Berufen und Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich Forschung und Entwicklung, die in Niederösterreich zur Auswahl stehen und welche Chancen sie mit sich bringen. Mit der ‚Langen Nacht der Forschung‘ wollen wir Jugendlichen den Job der Forscherin und des Forschers näherbringen und sie motivieren, eine Karriere in Wissenschaft oder Technik anzustreben. Der Forschergeist der Jugend von Heute ist der Erfolg unseres Landes von Morgen“, erklärt Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

 

4 Technopole mit unterschiedlichen Schwerpunkten

Die präsentierten Wissensgebiete bei der „Langen Nacht der Forschung“ reichten von Bildungs- und Geisteswissenschaften über Humanmedizin, Land- und Forstwissenschaften bis hin zu technischen Wissenschaften. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten sich zum Beispiel am Technopol-Standort Wiener Neustadt davon beeindrucken lassen, wie Raketenantriebe funktionieren. In Krems gab es den Schwerpunkt Biotechnologie und Medizin, in Tulln die Nachhaltigkeit und nachwachsende Rohstoffe und in Wieselburg die Agrar- und Lebensmitteltechnologie. Technologieorientierte innovative Unternehmen wie z.B. ERBER AG, ZKW und Egger zeigten, dass Forschung- und Entwicklung in Ihren Unternehmen wichtige Bestandteile für den wirtschaftlichen Erfolg sind. Aber auch junge Start-up Unternehmen präsentierten ihre neuesten Entwicklungen.

 

Niederösterreich als innovativer Hightech-Standort in Europa

Die Lange Nacht der Forschung wurde in Niederösterreich vom Amt der Niederösterreichischen Landesregierung – Abteilung Wissenschaft und Forschung – und von Niederösterreichs Wirtschaftsagentur ecoplus organisiert. ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki ergänzt: „Die ‚Lange Nacht der Forschung‘ führt den Forschergeist an unseren Technopolen anschaulich vor Augen. Die Technologiestandorte dienen als Drehscheibe zwischen Forschung, Bildung und Wirtschaft. Ziel des Technopolprogramm ist es, Niederösterreich als innovativen Hightech-Standort in Europa auszubauen und dadurch die regionale Wertschöpfungskette zu stärken.“


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