Laufende Weiterentwicklung von Niederösterreichs Wirtschaftsstrategie 2020
16.12.2016

Laufende Weiterentwicklung von Niederösterreichs Wirtschaftsstrategie 2020

„Die Wirtschaftsstrategie Niederösterreich 2020 entwickelt sich laufend weiter. Denn nur wenn wir als Wirtschaftsstandort am Puls der Zeit sind und rasch auf Entwicklungen reagieren, setzen wir uns im Wettbewerb der Regionen durch", erklärte Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav anlässlich eines Pressegesprächs über die Schwerpunkte im Wirtschaftsressort.

Eine interne Klausur durchleuchtete vor wenigen Tagen die niederösterreichische Wirtschaftsstrategie und dabei wurden Weichenstellungen für die künftige Arbeit beschlossen. Ein Ansporn war dabei die Verleihung der Auszeichnung „Europäische Unternehmerregion 2017".


Geplante Maßnahmen: Unterstützung bei Wirtschaft 4.0, Weiterentwicklung der NÖ-CARD sowie zwei neue Technologiezentren in Niederösterreich

Im Bereich Wirtschaft 4.0 setzt Niederösterreich daher stark darauf, Bewusstsein zu schaffen, den Wandel zu unterstützen und die Menschen zu qualifizieren. So wurde vor wenigen Wochen ein Fördercall für Konzepte zur innerbetrieblichen Umsetzung von Wirtschaft 4.0-Maßnahmen abgeschlossen, eine weitergehende Förderaktion ist für das kommende Frühjahr geplant. „Wir stehen mit den niederösterreichischen Wirtschaftstreibenden in einem ständigen Dialog, um punktgenau jene Akzente zu setzen, die sie rund um ‚Wirtschaft 4.0' benötigen. Gleichzeitig zeigen wir auch jenen Unternehmen die Chancen auf, die sich bisher kaum mit diesem Thema auseinander gesetzt haben", so die Landesrätin weiter.


Spin-Off-Strategie und neue Technologiezentren in Seibersdorf und Klosterneuburg

Wesentliches Thema in Niederösterreich ist auch die 2016 gestartete Spin-Off-Strategie mit dem Ziel, den technologischen Gründergeist weiter zu entfachen. Ein Meilenstein wird hier 2017 die Errichtung des Technologie- und Forschungszentrum Seibersdorf durch eine Tochtergesellschaft unserer Wirtschaftsagentur ecoplus sein. In Klosterneuburg wird mit dem „IST Austria Park" der Forschungs- und Technologiestandort weiter ausgebaut, um die Synergien der Forschung am IST Austria und den forschungsorientierten Unternehmen zu intensivieren. Hierzu haben ecoplus und IST Austria eine gemeinsame Projektgesellschaft gegründet. „Mit diesen beiden Projekten wollen wir die Ansiedelung technologieorientierter, innovativer Unternehmen forcieren und den technologieorientierten Unternehmen optimale Rahmenbedingungen bieten", hielt Landesrätin Bohuslav bei der Pressekonferenz fest.


Mit dem IdeenHub, einer neuen Workshop-Reihe von accent und tecnet in Kooperation mit den Fachhochschulen in Niederösterreich, wird die gezielte Verwertung von Ideen in Form einer Spin-Off-Gründung unterstützt, um Forschungsergebnisse an Fachhochschulen und Hochschulen in unternehmerische Projekte zu transformieren.