30.11.2016

LEADER Region Weinviertel Ost macht den Schritt "vom Teilnehmen zum Teilhaben"

Mit dem Projekt "Beziehungweise - vom Teilnehmen zum Teilhaben" greift die LEADER Region Weinviertel Ost das Thema Migration und Integration auf. Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav betont: „Für die erfolgreiche Zukunftsentwicklung einer Region ist es entscheidend, sich den aktuellen Herausforderungen zu stellen. Die LEADER Region Weinviertel Ost widmet sich in diesem Projekt auf breiter Ebene diesem Thema, das viele bewegt. Dieses Engagement ist beispielhaft."


Migration und Integration verständlich gemacht

„Die laufende Projektreihe 'Denk-mal sozial' hat bereits wesentliche Impulse gesetzt; die auch den Grundstein für das neue Projekt 'Beziehungsweise - vom Teilnehmen zum Teilhaben' gelegt haben", erläutert Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav. „Herzstück ist dabei die Informations- und Austauschplattform zu den Themen Migration und Integration auf regionaler Ebene."

Unterschiedliche Medien werden genutzt, um Begriffe, Sachverhalte, Hintergründe und regionale Daten beispielsweise zu den demografischen Entwicklungen aufzubereiten und leicht verständlich darzustellen. „Das Projekt soll einerseits quantifizieren, aber sehr wohl auch einen menschlichen Blick auf aktuelle regionale und überregionale Herausforderungen ermöglichen", so Bgm. Kurz Jantschitsch, Obmann der LEADER Region Weinviertel Ost.


Maßnahmen für mehr Transparenz

Geplante Maßnahmen sind unter anderem die Einrichtung eines Online-Videoportals, Video-Reportagen mit Migrantinnen und Migranten, eine Vortragsserie zu den Themen Migration und Integration. Zusätzlich soll das Thema über die regionale Vernetzungsplattform „Integration in der Praxis" transparent und leicht zugänglich gemacht werden.

Die LEADER Region Weinviertel Ost hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategien das Projekt zur Förderung ausgewählt. Das Land Niederösterreich hat diese Förderung aus Mitteln der ecoplus Regionalförderung mit Einbindung von EU-Kofinanzierungsmitteln (LEADER) auf Initiative von Landesrätin Dr. Petra Bohuslav beschlossen.