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Museen der Eisenstraße treten mit gemeinsamer Story auf

Die Eisenstraße ist eine Region mit einer bewegten und weit zurückreichenden Geschichte. Vor allem Bergbau und Metallverarbeitung haben hier eine lange Tradition. Es gibt allerdings noch viel mehr zu entdecken. Der Verbund der Eisenstraße-Museen hat 21 Mitglieder. Diese werden in Zukunft noch enger zusammenarbeiten. Sie haben eine gemeinsame Storyline entwickelt, die nun mit zahlreichen Maßnahmen auf unterschiedlichen Kanälen vermittelt wird. „Die Museen in der Region Eisenstraße Niederösterreich sind mit ihren verschiedenen thematischen Schwerpunkten in erster Linie Vermittlungsorte für regionale Identität. Sie sind durchwegs ansprechend gestaltet und präsentieren auch viele historisch wertvolle Objekte. Mit der intensiveren Zusammenarbeit im Museumsverbund wird die Vermarktung auf neue Beine gestellt. Damit werden neue und vor allem junge Zielgruppen angesprochen“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

 

Vermittlung der Kunst- und Kulturschätze unter einheitlichem Dach

Die Liste interessanter Museen in der Eisenstraße Niederösterreich ist lang. Das Spektrum reicht von der Welt des Eisens, die im multimedialen Erlebnismuseum FerRUM in Ybbsitz präsentiert wird bis hin zum Keramikmuseum in Scheibbs. Die Vielfalt der Kunst- und Kulturschätze und die unterschiedlichen Ansätze der Kulturvermittlung sollen nun unter einem einheitlichen Dach vermarktet werden. Der bereits 1997 gegründete Museumsverbund hat dafür gemeinsam mit Ehrenamtlichen eine Storyline ausgearbeitet, die den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Museen in Basisseminaren vermittelt wird. Basierend darauf werden neue Marketingansätze entwickelt und umgesetzt. So wird es etwa einen neuen Museumspass für Kinder und Jugendliche geben. Die Bewerbung der einzelnen Angebote wird entlang der entwickelten Story erfolgen und sich auch hier besonders an ein junges Publikum richten. Ein Beispiel dafür ist etwa ein Ausmalbuch, in dem alle Gemeinden der Region vertreten sind.

 

Kulturvermittlung heißt historische Zusammenhänge aufzeigen

„Die vielen, teilweise auch sehr kleinen Museumsinitiativen widmen sich mit viel Engagement ganz spezifischen Themen. Ziel des Vorhabens ist es, das in einen Zusammenhang zu stellen und damit die einzigartige Kultur der Eisenstraße Niederösterreich in ihrer Gesamtheit zu vermitteln“, erklärt Andreas Hanger, Nationalratsabgeordneter und Obmann der LEADER-Region Eisenstraße Niederösterreich. „Dieses Projekt ist nicht nur aus didaktischen Gründen sinnvoll, es eröffnet auch ganz neue Möglichkeiten für die strategische Vermarktung des Angebotes. Daher bekommt es auch Unterstützung aus LEADER-Mitteln“, ergänzt Landesrätin Petra Bohuslav.

Die LEADER-Region Eisenstraße Niederösterreich hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.