Neue Besucherrouten erzählen über Bruck an der Leitha
18.07.2019

Neue Besucherrouten erzählen über Bruck an der Leitha

„Z'ruck nach Bruck - Geschichte und G'schichtln vom Lande" – so lässt sich die neue touristische Positionierung von Bruck an der Leitha zusammenfassen, die im Rahmen eines LEADER-Projektes ausgearbeitet wurde. Nun geht es an die Umsetzung. Im ersten Schritt werden thematische Routen ausgearbeitet, die den Einheimischen und Gästen die Angebote und Besonderheiten der Stadt auf sympathische, informative und unterhaltsame Weise näherbringen. Der Harrachpark wird dabei zum Ausgangspunkt vieler Wege. „Das vielfältige Angebot der Stadt wird strukturiert und gebündelt. Es spricht Erholungssuchende, Kulturinteressierte, Sport- und Naturbegeisterte gleichermaßen an. Das eröffnet neue Chancen und setzt somit auch neue wirtschaftliche Impulse“, fasst Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav zusammen.

Bruck an der Leitha erzählt „G'schichtln“

Über die Stadt Bruck an der Leitha gibt es viel zu erzählen. Schon die Römer querten hier die Leitha und bereits 1074 wurde Ascherichsbrugge erstmals erwähnt. Wegen seiner besonderen Lage am Leithaübergang, damals Grenzfluss zu Ungarn, wurde Bruck um 1200 planmäßig ausgebaut. Das gewaltige Rechteck der Stadtmauern mit ihren Wehrtürmen und dem Stadtgraben umgibt bis heute den regelmäßig angelegten Stadtkern. Gleichzeitig bietet die vom pannonischen Klima geprägte Stadt das Flair einer modernen Kleinstadt mit einem vielfältigen Freizeit- und Erholungsangebot. Themen rund um Kultur und Wein sind sehr präsent. Aber auch der Sport kommt mit Radwegen und Motorsportstrecken nicht zu kurz. Diese breitgefächerten Möglichkeiten werden ab nun in Geschichten und „G'schichtln“ verpackt. Diese werden über das bereits bestehende Angebot erzählen und auch künftige touristische Attraktionen werden gemäß diesem Motto vermarktet. Landesrätin Petra Bohuslav: „Ein schlüssiges Gesamtkonzept macht die touristischen Besonderheiten sicht- und spürbar. Das hilft, die Anzahl der Gäste zu erhöhen und sie länger in der Stadt zu halten.“ Im ersten Schritt werden thematische Besucherrouten zur Entdeckung der Stadt ausgearbeitet. Der Harrachpark spielt dabei eine zentrale Rolle. Er ist Ausgangspunkt für viele Wege durch Bruck. Der Barockgarten wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts angelegt und zählt heute zu den bedeutendsten Anlagen seiner Art. Neben seinem kunsthistorischen Wert hat er Bedeutung als Refugium für seltene Tier- und Pflanzenarten.

Weiterentwicklung durch Zusammenarbeit mit lokalen Betrieben und Bevölkerung

Hans Rupp, Obmann der LEADER-Region Römerland Carnuntum zum aktuellen Status: „In diesem Konzept wurden aktuelle Strukturen und Potenziale berücksichtigt und auch die Handlungsmöglichkeiten für die touristische Weiterentwicklung von Bruck identifiziert. Durch die Einbindung von lokalen Betrieben und der Bevölkerung ist sichergestellt, dass das Projekt die gewünschten Ergebnisse bringt und das ist ganz klar ein Plus bei den Einnahmen aus dem Tourismus.“

Die LEADER-Region Römerland Carnuntum hat dieses Projekt gemäß ihrer lokalen Strategie zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen