11.10.2016

Neue Zielgruppen durch Radparadies Thayaland

Im Zuge des LEADER-Kooperationsprojekts „Radparadies Thayaland“ bauen die LEADER-Regionen Kamptal, Waldviertler Grenzland und Waldviertler Wohlviertel Region Nationalpark Thayatal den Thayarunde Radweg weiter aus. „Dieses Projekt bringt frischen Wind in den Tourismus der Region. Die Region wird damit immer mehr zum Radparadies“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav.


Neue Zielgruppen und mehr Gäste

Insbesondere junge Familien mit Kindern und ältere Menschen radeln lieber auf flachen Strecken, die ausschließlich Radfahrern zur Verfügung stehen. Ein Umstand, den sich nun auch das Waldviertel zunutze macht:
Die landschaftlich attraktivsten Abschnitte der Thayarunde Radweg liegen auf ehemaligen Bahntrassen, sind daher ungewöhnlich eben und kfz-frei. Damit bietet die Thayarunde besonders gute Voraussetzungen, neue Zielgruppen zu erreichen und eine Steigerung der Gästezahlen zu erzielen. Aber auch die Anrainer sollen durch die bessere Infrastruktur zum Radfahren motiviert werden.


Aufbau eines nachhaltigen USP

Der Verein Zukunftsraum Thayaland tritt als Träger des Projektes auf. „Zielsetzung ist, einen nachhaltigen USP aufzubauen, der die Attraktivität des Thayalandes auch in Zukunft sichert. Dazu werden bestehende Radwege wie die NÖ Topradrouten KTM-Radweg, der Eurovelo 13 ‚Iron Curtain Trail‘, der Graselradweg oder der Reblausradweg in das Projekt einbezogen“, erklären LAbg. Josef Edlinger, Karl Boden, LAbg. Ing. Johann Hofbauer und Bgm. Ing. Franz Linsbauer der Regionen Kamptal, Waldviertler Grenzland und Waldviertler Wohlviertel Region Nationalpark Thayatal.

Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU-Programms LE/LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Dr. Petra Bohuslav beschlossen.