17.07.2017

Neuer Masterplan für das Eisenbahnmuseum Strasshof mit Unterstützung der ecoplus Regionalförderung

Das Eisenbahnmuseum Strasshof wird jährlich von rund 15.000 Liebhaberinnen und Liebhabern alter Dampfrösser besucht. „Jetzt soll dieses einzigartige Ausflugsziel weiter an Attraktivität gewinnen und als Anziehungspunkt für die gesamte Region wirken. Daher unterstützen wir dieses Projekt aus der ecoplus Regionalförderung unter Einbindung von EU-Kofinanzierungsmitteln“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Masterplan für das Eisenbahnmuseum Strasshof

Das Eisenbahnmuseum Strasshof wird seit 1975 durch einen privaten Verein betrieben und ist von Mai bis Oktober regelmäßig geöffnet. Das Gelände des Museums umfasst 152.000 m². Das Angebot beinhaltet die Bereiche Fahrzeugsammlung, Sicherungstechnik, bahnbezogene Bauwerke und Einrichtungen, bahnbezogene Gegenstände wie Uniformen, Schilder und Modell, ein Archiv und eine große Fachbibliothek.
„Daher ist es jetzt an der Zeit, eine Qualitätsoffensive zu starten und einen Masterplan zu entwickeln, um die umfassende Sammlung zu einem nachhaltig erfolgreichen und qualitätsvollen Ausflugsziel weiterzuentwickeln“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Bgm. LAbg. René Lobner, Vorstandsobmann der LEADER-Region Marchfeld, ergänzt: „Dabei soll die Aufbereitung der österreichischen Eisenbahngeschichte als Alleinstellungsmerkmal dienen und das Thema Eisenbahn kundenwirksam und familienfreundlich aufbereitet werden.“

Aufbereitung des Gesamtangebotes

Nach einer Evaluierung des bestehenden Angebotes werden Inszenierungsvorschläge erarbeitet. Darüber hinaus soll eine Detailausarbeitung und Aufbereitung des Gesamtangebotes des Eisenbahnmuseums erfolgen, damit künftig noch mehr Gäste durch die rund 400 Lokomotiven und Waggons und die zahlreichen anderen Exponate eine Zeitreise in die Blütezeit der Eisenbahn unternehmen können. Projektträger ist der Erste österreichische Straßenbahn- und Eisenbahnklub Strasshof an der Nordbahn, der das Museum auch betreibt und betreut.

Die LEADER Region Marchfeld hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategien das Projekt zur Förderung ausgewählt. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.