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Neuer Rekord: 121 erfolgreiche Betriebsansiedlungen und -erweiterungsprojekte wurden 2019 von ecoplus begleitet

Mit 121 erfolgreich unterstützten Ansiedlungs- und Erweiterungsprojekten am Standort Niederösterreich konnte ecoplus, die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, ihr bestes Ergebnis in der Geschichte verzeichnen. „Im Vorjahr waren wir sehr stolz 120 Betriebe in Niederösterreich bei ihren erfolgreichen Projekten unterstützen zu können und damit das beste Ergebnis unserer Geschichte feiern zu können. Heuer konnten wir diesen Rekord nochmals überbieten. Mit 121 erfolgreich begleiteten Betriebsansiedlungen und -erweiterungsprojekten bleibt der Standort Niederösterreich weiterhin auf Rekord-Niveau“, betonen Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und die ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki sowie Jochen Danninger.

Die Teams des ecoplus Investorenservice und der Wirtschaftsparks stehen Betrieben, die sich für den Standort Niederösterreich interessieren, mit umfassenden Services zur Seite: Diese beginnen bei der Standortrecherche, gehen über den Verkauf von passenden Grundstücken in den Wirtschaftsparks und die Beratung bei Förderungen bis zur Errichtung eines maßgeschneiderten Mietobjekts in einem der 18 Wirtschaftsparks. „121 Betriebsansiedlungen und Standorterweiterungen stehen für 1.326 neu geschaffene Arbeitsplätze in Niederösterreich. Die Zahlen zeigen, dass in Niederösterreich ein investitionsfreudiges Klima herrscht, wir mutige Unternehmerinnen und Unternehmer sowie tatkräftige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben und die Rahmenbedingungen in Niederösterreich für Betriebe stimmen“, betont Landesrätin Petra Bohuslav.

 

Bunter Branchen-Mix: Von Teilchenstrahlen bis Schokolade

Besonders prominente Projekte, die 2019 realisiert wurden, waren unter anderem die Ansiedlung der Firmenzentrale von IMS Nanofabrication, einer der weltweit führenden Anbieter von Teilchenstrahltechnologien für Mikro- und Nanolithografie-Anwendungen. Dadurch entstehen rund 240 Arbeitsplätze in Brunn am Gebirge. ecoplus beriet zudem die Schiebel Group bei der Erweiterung ihrer Produktionsstätte in Wiener Neustadt. Stattliche 50 Mio. Euro investiert die Firma NBG im Access Industrial Park in Gmünd in eine Produktionsstätte für Glasfaser-Rohlinge. Mit 500 Arbeitsplätzen sticht die RWA Raiffeisen Ware Austria hervor, die ihren Hauptsitz nach Korneuburg verlagert hat und dort auch ein Start-Up-Zentrum errichtet hat. Die Firma Heitec Systemtechnik hat ihren Standort in Ardagger in einem interkommunalen Wirtschaftspark zu einem Technologiezentrum mit derzeit 70 Arbeitsplätzen ausgebaut. Darüber hinaus hat Heidi Chocolat mithilfe von ecoplus in Österreichs größten Wirtschaftspark, dem IZ NÖ-Süd, die Schwedenbomben-Produktion deutlich ausgebaut. Zudem hat das italienische Unternehmen Salvagnini Maschinenbau im ecoplus Wirtschaftspark Ennsdorf expandiert. Der internationale Konzern ist auf Blechbearbeitungsmaschinen für die Industrie spezialisiert und zudem die weltweit größte Produktionsstätte von Biegezentren.

„Dieser vielfältige Mix an Branchen und Firmen, die heuer neu am Standort Niederösterreich dazu gekommen sind, ist ein wesentliches Merkmal für die Krisenfestigkeit und Attraktivität unseres Standortes. Wir müssen uns nicht auf einige wenige Branchen einengen, sondern können quasi allen Unternehmern in Niederösterreich ein passendes Angebot machen“, freut sich Landesrätin Bohuslav.

 

ecoplus unterstützt Gemeinden bei Wirtschaftskooperationen

„Ein besonderes Asset im internationalen Standortwettbewerb sind die 18 Wirtschaftsparks, die ecoplus im ganzen Land betreibt. Hier punkten wir mit passenden Grundstücken, guter Infrastruktur, individuellen Mietobjekten und Service aus einer Hand. Doch nicht jede Region hat die Voraussetzungen für einen Wirtschaftspark, daher unterstützen wir gerade kleinere Gemeinden bei Betriebsansiedlungen gemeinsam vorzugehen, einen interkommunalen Wirtschaftspark zu gründen und dabei die Kommunalsteuer zu teilen. Hier gibt es bereits eine Reihe erfolgreicher Beispiele und wir wollen diese auch weiter forcieren, denn sie sind ein wesentliches Instrument um den Flächenverbrauch einzudämmen“, erklären ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und Jochen Danninger.

Darüber hinaus hebt der ecoplus Geschäftsführer den ecoplus Wirtschaftspark Föhrenwald in Wiener Neustadt als Positivbeispiel hervor: „Wir legen hier im Wirtschaftspark Föhrenwald einen gezielten Schwerpunkt auf die ökologische Neuentwicklung dieses Wirtschaftsparks. Das kommt in einem Umweltkonzept zum Ausdruck, das mehr Grünraum im Wirtschaftspark Föhrenwald vorsieht“, betonen Miernicki und Danninger. Angesprochen wurde die burgenländische Rathmanner Unternehmensgruppe von diesem Konzept. Sie hat ihre Tochterfirma Work Up als ersten Betrieb im neuen Wirtschaftspark angesiedelt. Die Firma beschäftigt sich mit Verkauf und der Servicierung von speziellen Arbeitsbühnen.

Gefragt nach den Motiven sich in Niederösterreich niederzulassen, nennen die meisten Betriebe in der Regel die hervorragende Verkehrsinfrastruktur – gut ausgebaute Autobahnen, ein sehr gutes öffentliches Verkehrsnetz und vor allem den internationalen Flughafen Wien-Schwechat. Darüber hinaus wird die ideale geografische Lage Niederösterreichs im Herzen Europas und die hohe Lebensqualität angeführt.