Neues Kooperationsprojekt Rec2Pack
03.06.2019

Neues Kooperationsprojekt Rec2Pack

Der ecoplus Kunststoff-Cluster Niederösterreich reagiert mit dem neuen Kooperationsprojekts Rec2Pack „Closing the loop of polyolefine hollow bodies“ auf die Verpackungsrichtlinie (94/62/EG), die am 22. Mai 2018 vom Rat der Europäischen Union angenommen wurde: Bis 2030 sollen 55% aller Kunststoffverpackungen und 60% des Siedlungsabfalls in den EU‐Mitgliedsländern recycelt werden. Österreich muss seine Anstrengungen bei der derzeit geschätzten Recyclingquote von Kunststoffverpackungen von 34% also um mehr als die Hälfte erhöhen, um dieses Ziel zu erreichen.


Show Case Polyolefin Hohlkörperverpackung

In Österreich fallen jährlich ca. 300.000 t an Kunststoffverpackungsabfällen in Siedlungs‐ und Gewerbeabfall an, von denen ca. 58% separat gesammelt werden. Tatsächlich stofflich verwertet werden 26%, gemessen am Output der Recyclinganlagen. Für Hohlkörperverpackungen (HKV; exkl. PET‐Flaschen) liegt das Aufkommen bei 49.000 t/a (kleine HKV: Becher, Flaschen und Tuben) und 18.000 t/a (große HKV: Kanister und Kübel), wobei die Sammelquoten nur bei 45% bzw. 43% und die stofflichen Verwertungsquoten bei 18% bzw. 28% liegen.


Zielgruppe

Unternehmen der Kunststoff‐, Recycling‐ und Entsorgungsbranche, Brand Owner und Inverkehrbringer‐ von PE/PP‐Hohlkörperverpackungen, Sammelsysteme und Clusterpartner des Kunststoff‐Cluster.

Kosten und geplante Projektförderung

Das Gesamtprojektvolumen beträgt € 2,4 Mio - das Projekt wird zur Förderung bei der FFG im Basisprogramm „Collective Research“ eingereicht. Die Förderquote beträgt 60%. Die 40% Fehlbeitrag werden durch die beteiligten Unternehmen in Form eines Cash‐Beitrags aufgestellt.

Projektlaufzeit
Geplanter Projektstart ist Jänner 2020. Die Projektdauer sind 36 Monate. Das Projekt soll im Herbst 2019 bei der FFG eingereicht werden.

Weiterführende Details zu Rec2Pack finden Sie im nachfolgenden Download.

Kontakt für Rückfragen:
Florian Kammleitner
+43 2742 9000-19671