2017 wird das Jahr der E-Mobilität in Niederösterreich
01.01.2017

2017 wird das Jahr der E-Mobilität in Niederösterreich

Heuer tritt die neue Elektromobilitätsförderung des Bundes und Landes Niederösterreich in Kraft. Die niederösterreichische Anschlussförderung wird zeitgleich mit der Bundesförderung am 1. März 2017 wirksam.

„Mit diesem attraktiven Gesamtpaket werden in Niederösterreich neue Maßstäbe gesetzt: 2017 wird das Jahr der E-Mobilität in Niederösterreich, betonen Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav und Umweltlandesrat Dr. Stephan Pernkopf.

Pionierförderung in Niederösterreich

Privatpersonen erhalten beim Ankauf eines Elektroautos durch die Landes- und Bundesförderung 5.000 Euro. Für gewerbliche Betriebe und Vereine beträgt die Förderung künftig in Summe 4.000 Euro. Für private Ladestationen gibt es in Summe bis zu 1.000 Euro, sowie bis zu 500 Euro bei gewerblichen Unternehmen. „In Niederösterreich wurden heuer bis Ende November knapp 1.000 e-Fahrzeuge neu zugelassen, jedes fünfte neu zugelassene e-Fahrzeug in Österreich trägt also ein niederösterreichisches Kennzeichen. Damit wurden hier im Bundesländervergleich die meisten E-PKW zugelassen,“ unterstreichen beide Landesräte.

Mobilitätswende ist zentrales Anliegen

„Noch sind Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren in der Anschaffung günstiger als vergleichbare e-Mobile, rechnet man jedoch die geringeren Wartungskosten und Energiekosten sowie die Förderungen hinzu, gibt es oft schon einen Kostenvorteil. Somit war es nie attraktiver auf ein e-Mobil in Niederösterreich umzusteigen als im Jahr 2017“, so Wirtschaftslandesrätin Dr. Bohuslav.

„Entscheidend auf dem Weg zur Mobilitätswende sei die Anzahl der Landestationen vor allem auch jene im privaten Raum“, betont Umweltlandesrat Dr. Pernkopf, der bis Ende 2016 Vorsitzender der Konferenz der Umweltlandesräte ist.

Die Niederösterreichische Elektromobilitäts-Strategie 2014-2020 wird seitens der Landesinitiative „e-mobil in niederösterreich“ umgesetzt. Die operative Umsetzung der Landesinitiative erfolgt durch ecoplus. „Auch ecoplus leistet als Wirtschaftsagentur ihren Beitrag zur Mobilitätswende: In unseren Bürogebäuden und Wirtschaftsparks in St. Pölten, Tulln, Wolkersdorf, Wiener Neustadt und im IZ NÖ Süd gibt es aktuell in Summe 15 Ladepunkte für e-Fahrzeuge“, betont ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki.