e-Mobilitätsförderung tritt in Niederösterreich in Kraft
25.02.2017

e-Mobilitätsförderung tritt in Niederösterreich in Kraft

Mit 1. März tritt die e-Mobilitätsförderung in Niederösterreich in Kraft. Dies umfasst sowohl die Bundesförderung als auch die attraktive Anschlussförderung des Landes Niederösterreichs. „Mit diesem umfassenden e-Mobilitätspaket wird die Nachfrage nach Elektroautos in Niederösterreich auf breiter Ebene anspringen. Das bringt uns auch bei der Erreichung der Klimaziele einen großen Schritt näher. Ab 1. März können für die Förderungen angesucht werden“, betonen Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav und Umweltlandesrat Dr. Stephan Pernkopf.

Attraktive Förderlandschaft

Mit dem neuen e-Mobil-Paket erhalten Privatpersonen beim Ankauf eines Elektroautos durch die Landes- und Bundesförderung sowie dem e-Mobilitätsbonus der Autoimporteure insgesamt 5.000 Euro. Für gewerbliche Betriebe und Vereine beträgt die Förderung künftig in Summe 4.000 Euro. Für private Ladestationen gibt es in Summe bis zu 1.000 Euro, sowie bis zu 500 Euro bei gewerblichen Unternehmen durch das Land Niederösterreich.
„Schon heute werden im Bundesländervergleich die meisten e-Fahrzeuge in Niederösterreich zugelassen. Und im EU-Vergleich ist Österreich sogar das Land mit dem höchsten Anteil an reinen e-Fahrzeugen bei den Neuzulassungen in 2016. Doch wir wollen unsere Spitzenposition weiter ausbauen. Eine deutliche Steigerung der e-Zulassungszahlen wird uns mit der attraktiven Förderung mit Sicherheit gelingen“, betonen die Landesräte Dr. Petra Bohuslav und Dr. Stephan Pernkopf.

Ladeinfrastruktur als ein weiteres zentrales Element für die Mobilitätswende

Neben einer attraktiven Förderlandschaft ist die Ladeinfrastruktur ein weiteres zentrales Element für die Mobilitätswende, betonen die beiden Landesräte: „Wir wollen, dass Elektrofahrzeuge schon bald zum gewohnten Straßenbild gehören. Um das zu erreichen, ist ein dichtes Ladenetz unverzichtbar. Wir haben in den vergangenen Jahren massiv in den Ausbau der Ladestationen investiert. Insgesamt gibt es über 300 öffentlich zugängliche Ladepunkte in unserem Bundesland und damit eines der engmaschigsten Ladenetze Österreichs. Mit unserer gemeinsamen Förderung von in Summe 1.000 Euro pro Ladestation wollen wir nun auch Privathaushalte und Wohnhausanlagen überzeugen, vermehrt in Ladestationen zu investieren.“
Darüber hinaus weisen die Wirtschaftslandesrätin und der Umweltlandesrat auf die steigende Modellvielfalt bei sinkenden Anschaffungskosten hin: Die Reichweitensteigerung der neuesten e-Fahrzeuge macht große Fortschritte. So sind ab Anfang des neuen Jahres Fahrzeuge mit einer Normreichweite von bis zu 400 Kilometern bereits in der Kompaktklasse am Markt.

6 Tage Probefahren um 60 Euro

Gleichzeitig mit dem Start der Förderaktion beginnt auch die Testwoche „6 Tage Probefahren um 60 Euro“: Sechs Tage lang ein Elektroauto im Alltag testen und dafür dank einer Förderung vom Land Niederösterreich nur 60 Euro bezahlen. Darum geht es bei der neuen Aktion des Landes Niederösterreich und Niederösterreichs Autohändlern.
Ab 1. März bis Ende des Jahres können Interessierte mit einem der 38 teilnehmenden Autohändler eine Testwoche vereinbaren und von Montag bis Samstag elektrisch fahren.

Die Niederösterreichische Elektromobilitäts-Strategie 2014-2020 wird seitens der Landesinitiative „e-mobil in niederösterreich“ umgesetzt. Die operative Umsetzung der Landesinitiative erfolgt durch ecoplus. „Auch ecoplus leistet als Wirtschaftsagentur ihren Beitrag zur Mobilitätswende: In unseren Bürogebäuden und Wirtschaftsparks gibt es über das ganze Bundesland verteilt aktuell in Summe 15 Ladepunkte für e-Fahrzeuge“, betont ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki.