09.09.2016

Modellregion „e-pendler in niederösterreich“ erfolgreich abgeschlossen

Bundesminister Andrä Rupprechter präsentierte gemeinsam mit der niederösterreichischen Landesrätin Petra Bohuslav, dem Klima- und Energiefonds sowie dem Projektkonsortium die Ergebnisse: alle Ziele erreicht!

2013 wurde in der Region zwischen Wien und Wiener Neustadt die Modellregion „e-pendler in niederösterreich" gestartet. Kernziel war die Entwicklung und Umsetzung alternativer CO2- und verkehrsreduzierender Elektro-Mobilitätslösungen für Pendlerinnen und Pendler, die auch auf andere Regionen ausgedehnt werden können.


Positives Resumee - Reduktion von 223 Tonnen CO2 pro Jahr

Es hat sich nicht nur die Akzeptanz von e-Mobilität - vor allem auch in Kombination mit öffentlichen Verkehrsmitteln - stark erhöht, sondern auch die Umwelt hat eindrucksvoll von der Modellregion profitiert. Im Zuge der Begleitforschung wurde eine Reduktion von 223 Tonnen CO2 pro Jahr nachgewiesen! Gefördert wurde die Modellregion mit 1,3 Millionen Euro durch den Klima- und Energiefonds der Bundesregierung. Weitere 1,2 Millionen Euro stellte das Land Niederösterreich als Ko-Finanzierung.


Modellregion bestätigt Niederösterreichs Weg in eine e-mobile Mobilitätszukunft

Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav bestätigt: „Die Erfahrung aus den Multiplikatormodellen wird jetzt genutzt, um die e-Fuhrparkumstellung der Betriebe und Gebietskörperschaften in Niederösterreich zu beschleunigen. Die Multimodalität mit e-Fahrzeugen steht erst am Anfang - ich sehe hier ein sehr großes Potenzial für die Zukunft!"

„e-Pendler Niederösterreich" ist eine von insgesamt sieben Modellregionen für Elektromobilität des Klima- und Energiefonds in Kooperation mit dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) in ganz Österreich. 1.800 Fahrzeuge, 2000 Ladepunkte und insgesamt 20 Mio. Euro Förderung sind die erfolgreiche Bilanz nach sieben Jahren. 

Projektträger von „e-pendler in niederösterreich" waren EVN, Wien Energie und Raiffeisen-Leasing - drei kompetente Partner mit langjährigem Know-How im Bereich e-Mobilität. Ein Projektziel war der Einsatz von mindestens 100 Elektroautos und 86 Elektro-Fahrrädern. Dieses Ziel wurde nicht nur erfüllt, sondern bei dem e-Autos mit 114 überschritten. Zusätzlich wurde auch eine große Breitenwirkung erreicht.

Beratend begleitet wurde das Konsortium von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, im Rahmen der Initiative „e-mobil in niederösterreich". ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Der Erfolg der Modellregion gibt auch der Landesinitiative „e-mobil in niederösterreich" großen Auftrieb und bestätigt uns, dass das Ziel, Niederösterreich als Vorzeigeregion in Sachen Elektromobilität zu etablieren, erreichbar ist. Die Innovationskraft, die in diesem Thema enthalten ist, zeigt immer stärker Wirkung und wird in vielen Bereichen zum Wirtschaftsmotor."