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Nibelungengau bekommt neues touristisches Leit- und Orientierungssystem

Die Tourismusregion Nibelungengau zwischen Ybbs und Melk wartet mit einer Vielzahl sehr unterschiedlicher Attraktionen auf: Der Wallfahrtsort Maria Taferl, einzigartige Schlösser wie Artstetten und Leiben, das Oskar Kokoschka Haus in Pöchlarn oder das älteste Donaukraftwerk in Ybbs-Persenbeug zeigen die große Bandbreite des Angebots. Besonders beliebt ist der Weitwanderweg Nibelungengau. Er führt durch sattes Grün, sanfte Hügel und eröffnet eindrucksvolle Blicke auf die Donau. Ein neues durchgängiges Leit- und Orientierungssystem soll die Vielfalt besser sichtbar machen. „Wir verfolgen damit zwei Ziele: Einerseits muss ein solches System alle notwendigen Informationen liefern, um unsere Gäste sicher, schnell und umweltschonend zum Ziel zu führen. Andererseits ist es auch die beste Einladung, Neues in der Region zu entdecken“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

 

Durchgängiges System für bessere Orientierung

Bevor die Donau die Wachau durchfließt, durchquert sie zwischen Ybbs und Melk mit dem Nibelungengau eine Region, wo einst der Held Rüdiger von Bechelaren (dem heutigen Pöchlarn) im Nibelungenlied seinen Sitz als Lehensmann des Hunnenkönigs Attila hatte. In dieser Region mit seiner langen Geschichte gibt es viel zu entdecken. Nun soll ein durchgängiges System bessere Orientierung bieten. Dafür wird die regionale Infrastruktur optimiert. Neben Übersichtstafeln, die einen kompakten Überblick über das vielfältige Angebot der Region und die verschiedenen Ausflugsmöglichkeiten geben, werden Willkommenstafeln, Hinweisschilder und Wegweiser installiert. Dies soll vor allem die Anreisewege gut vermitteln. „Ein gutes Leitsystem bietet dem Gast einen Mehrwert und eine bessere Orientierung in der Region. Ausflugsziele und andere touristische Betriebe werden so besser gefunden und diese Informationen liefern den Besuchern Inspiration über die Erlebnismöglichkeiten in der Region Nibelungengau“, erklärt Bernhard Schröder, Geschäftsführer der Donau Niederösterreich Tourismus GmbH. Landesrätin Bohuslav formuliert ihre Erwartungshaltung: „Die intelligente Lenkung von Besucherströmen ist eine komplexe Aufgabe. Wenn sie richtig gemacht wird, bringt sie die Bedürfnisse von Gästen und Einheimischen in Einklang und trägt zur Schonung der Umwelt bei.“

 

Nachhaltige Effekte für Menschen, Umwelt und Wirtschaft

Das Projekt wurde Mitte 2019 gestartet und läuft bis Ende Oktober 2020. Unterstützung kommt von Niederösterreichs Wirtschaftsagentur ecoplus. Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Oftmals können relativ kleine Maßnahmen zur Verbesserung regionaler Infrastruktur große Auswirkungen haben. Davon gehe ich auch hier aus. Hier profitieren nicht nur Menschen und die Umwelt, das Projekt hat auch positive Effekte für die Wirtschaft. Gute Information ist ein Beitrag zur Kundenzufriedenheit. Diese wiederum animiert unsere Gäste, länger zu bleiben oder wiederzukommen und während ihres Aufenthaltes mehr Geld auszugeben.“