29.11.2016

Niederösterreich präsentiert 1.000 Euro Anschlussförderung für E-Mobilitätspaket des Bundes

Wenige Tage nach der Präsentation des E-Mobilitätspakets des Bundes, handelt Niederösterreich und stellte seine Anschlussförderung vor. „Niederösterreich stockt die Förderung des Bundes für e-PKW bei Privaten und Unternehmen um 1.000 Euro auf. Damit zeigt sich, dass uns die Mobilitätswende ein zentrales Anliegen ist. Mit dieser Förderung zündet Niederösterreich nun den e-mobil-Turbo", betonen Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav und Umweltlandesrat Dr. Stephan Pernkopf.
 

Förderaktion startet zeitgleich mit der Bundesförderung

Mit dieser Förderung erhalten Privatpersonen beim Ankauf eines reinen Elektroautos mit Landes- und Bundesförderung insgesamt 5.000 Euro, für Betriebe und Vereine beträgt künftig die Förderung in Summe 4.000 Euro. Die Förderaktion startet zeitgleich mit der Bundesförderung am 1. März 2017 und gilt rückwirkend mit 1. Jänner 2017. Die aktuellen Förderungen gelten unverändert weiter bis 31. Dezember 2016. Die Details der Förderung werden nun ausgearbeitet und die betreffende Richtlinie geändert. Auch die Bundesförderung für private Ladestationen (200 Euro) wird um bis zu 800 Euro aufgebessert.
 

Überzeugungshilfe für den Umstieg auf e-Mobilität

Mit dieser wirkungsstarken Anschlussförderung spielen wir weiter in Europas erster Liga in Sachen e-Mobilität." Heuer wurden bis jetzt 858 e-Autos in Niederösterreich neu zugelassen. Damit sind in Niederösterreich im Bundesländervergleich die meisten E-PKW zugelassen. Und laut Analyse des VCÖ liegt Österreich bei den reinen e-PKW an der EU weiten Spitze beim Anteil der Neuzulassungen rein elektrischen PKW.
 

Förderungen ein wichtiger Bestandteil der Mobilitätswende

Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav: „Wir haben in den vergangenen Jahren massiv in den Ausbau der Ladestationen investiert. Ein wesentlicher Baustein für den weiteren Ausbau der Elektromobilität in Niederösterreich ist die Ladeinfrastruktur. Insgesamt gibt es schon über 300 Ladestationen in unserem Bundesland mit  zukunftssicheren Steckersystemen (Typ-2, CCS). Obwohl wir ein Flächenbundesland sind haben wir damit eines der dichtesten Ladenetze Österreichs." Darüber hinaus will die Wirtschaftslandesrätin durch Qualifizierungsmaßnahmen in den Betrieben die e-Fuhrparkumstellung weiter vorantreiben.

Die Niederösterreichische Elektromobilitäts-Strategie 2014-2020 wird seitens der Landesinitiative „e-mobil in niederösterreich" umgesetzt. Die operative Umsetzung der Landesinitiative erfolgt durch ecoplus, die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich.