Niederösterreich und Oberösterreich machen im Bereich der Elektromobilität gemeinsame Sache
25.08.2019

Niederösterreich und Oberösterreich machen im Bereich der Elektromobilität gemeinsame Sache

Bereits seit 2005 gibt es im Clusterbereich eine enge Kooperation zwischen Niederösterreich und Oberösterreich. Aufgrund der guten Erfahrungen wird diese bewährte Zusammenarbeit nun auf das Thema Elektromobilität ausgeweitet. Die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich ecoplus, und die oberösterreichische Standortagentur Business Upper Austria unterzeichneten dazu eine Vereinbarung. „Gerade bei Zukunftstechnologien wie der E-Mobilität dürfen unsere Kooperationsprojekte nicht an den Bundesländergrenzen enden. Ziel der strategischen Vernetzung zwischen der Landesinitiative ‚e-mobil in niederösterreich‘ und dem oberösterreichischen Automobil Cluster sind gemeinsame Aktivitäten, um Wertschöpfung und Beschäftigung im Bereich Elektromobilität in unseren Regionen zu stärken“, erläuterten die niederösterreichische Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und Oberösterreichs Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner.


Innovationen durch neue Kooperation über Bundesländergrenzen hinweg

Ähnlich der Herausforderungen im Kunststoff- und Mechatronik-Bereich, wo Oberösterreich und Niederösterreich bereits seit vielen Jahren gemeinsame Wege mit den Cluster-Initiativen beschreiten, sollen nun auch im Bereich der E-Mobilität „Innovationen durch Kooperationen“ geschaffen werden. „Unsere langjährige Erfahrung hat gezeigt, dass gerade hochkomplexe Themenfelder gemein sehr erfolgreich und effizient bearbeitet werden können. Es geht darum, Know-how zu bündeln, Synergien zu nutzen und die Durchlässigkeit und den Zugang zu den jeweiligen Aktivitäten für alle Stakeholder zu erleichtern und so den kooperativen Kompetenzaufbau zu forcieren“, informierte Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner: „Das Mobilitätsverhalten der Menschen ist aktuell in einer Phase des Wandels. Unser Ziel ist es, diesen Strukturwandel aktiv mitzugestalten und so unsere Unternehmen dabei zu unterstützen, die großen wirtschaftlichen Chancen, die die Elektromobilität bietet, zu erkennen, zu ergreifen und in wirtschaftliche Erfolge umzuwandeln.“


Schon zu Kooperationsstart sind einige ganz konkrete Projekte in der Pipeline

So sollen Zulieferer aus dem konventionellen Antriebsstrang bei der Technologiebewertung alternativer Antriebsformen unterstützt werden. Darüber hinaus soll der Wirkungsraum einer oberösterreichischen Testregion für automatisiertes und vernetztes Fahren nach Niederösterreich ausgeweitet werden.

Realisiert werden diese und weitere Projekte in den kommenden Monaten und Jahren einerseits von der Elektromobilitätsinitiative des Landes Niederösterreich „e-mobil in niederösterreich“, die durch die Wirtschaftsagentur des Landes ecoplus umgesetzt wird, sowie vom Automobil Cluster der oberösterreichischen Standortagentur Business Upper Austria. „Grenzüberschreitende Zusammenarbeit und der berühmte Blick über den Tellerrand werden in unserer vernetzten Zeit immer wichtiger. Dieses Erfolgscredo gilt nicht nur für einzelne Unternehmen und F&E-Einrichtungen. Wir gehen hier schon seit längerem mit gutem Beispiel voran, denn wenn die wichtigen Player an einem Strang ziehen, profitieren alle davon“, sind sich ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und Werner Pamminger, Geschäftsführer der Biz-Up, einig.