Niederösterreichs Bergbahnen investierten 1,7 Mio. Euro und setzen auf Qualität
26.11.2019

Niederösterreichs Bergbahnen investierten 1,7 Mio. Euro und setzen auf Qualität

Das Einzugsgebiet ist riesig: Für etwa 40 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher liegen die Wintersportregionen Niederösterreichs quasi vor der Haustüre. Die ecoplus-Tochter NÖ-BBG ist Mehrheitseigentümer der Skigebiete in Annaberg, Mönichkirchen-Mariensee und St. Corona am Wechsel sowie gemeinsam mit der Schröcksnadel-Gruppe am Hochkar und in Lackenhof am Ötscher engagiert. All diese Skigebiete sind aus Niederösterreich und Wien sehr gut erreichbar. Um den steigenden Qualitätsansprüchen der Gäste gerecht zu werden, wurden in Vorbereitung auf die kommende Wintersaison etwa 1,7 Millionen Euro investiert. Im Fokus standen dabei der Ausbau des Angebotes, die Modernisierung der Infrastruktur und die Schneesicherheit. Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav betont: „Niederösterreichs Skiregionen konzentrieren sich auf Familien mit Kindern und wollen dieser Zielgruppe beste Qualität und ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten.“

 

Zahlreiche Einzelmaßnahmen für umfassendes Wintervergnügen

In den meisten Wintersportgebieten Niederösterreichs startet die Skisaison am 7. Dezember 2019 – bei ausreichender Schneelage. Die Hochkar Bergbahnen und die Ötscherlifte in Lackenhof am Ötscher starten ebenfalls bei ausreichender Schneelage Anfang Dezember. „Unsere Gäste erwarten ein stimmiges Gesamtangebot, das bei der Online-Buchung von Tickets und Unterkünften beginnt und bis zu Freizeitangeboten für jede Altersstufe und jeden Fitnessgrad reicht. Für einen gelungenen Winterurlaub müssen sehr viele Faktoren zusammenspielen. Die Bergbahnen mit NÖ-BBG-Beteiligung haben heuer an vielen Schrauben gedreht und 1,7 Millionen Euro in Verbesserungen des Angebotes investiert“, so Landesrätin Bohuslav. Die NÖ-BBG ist eine Tochtergesellschaft von Niederösterreichs Wirtschaftsagentur ecoplus.

Die Liste der umgesetzten Maßnahmen ist lang. Für die Annaberger Lifte wurden unter anderem drei zusätzliche Beschneiungsgeräte angeschafft. Bei den Ötscherliften gibt es eine zusätzliche Skitouren-Strecke und eine neue Schneeschuhwanderroute. Beinahe alle Regionen haben Verbesserungen bei den Zutrittssystemen und der technischen Ausrüstung vorgenommen. In Mönichkirchen wurde die Parkplatzsituation verbessert. „Nicht zuletzt ist die hervorragende Erreichbarkeit der Skigebiete aus den Ballungszentren auch ein Beitrag zu mehr Lebensqualität und zum Klimaschutz. Denn so ein Winterurlaub in Österreich verursacht nur etwas mehr als ein Fünftel der Treibhausgas-Emissionen eines Spanien-Urlaubs mit dem Flugzeug“, unterstreicht Jochen Danninger, ecoplus Geschäftsführer. 

 

Wintertourismus bringt Wertschöpfung und schafft Arbeitsplätze

Den Investitionen stehen beindruckende Zahlen gegenüber: „Wie eine Studie des Fachverbands der Seilbahnen belegt, betrug die Wertschöpfung der Skigebiete mit Sesselliften in Niederösterreich in der vergangenen Wintersaison 40,2 Millionen Euro, wodurch 1.000 Arbeitsplätze gesichert wurden. Die Grundlage dafür ist die Zufriedenheit der Gäste. Dass unsere Skigebiete am Markt reüssieren, setzt wiederum laufende Investitionen voraus“, erklärt NÖ-BBG Geschäftsführer Markus Redl.