„Podcast Nature“: 5. ANNA:LOG zum Thema Natur und Digitalisierung
02.12.2019

„Podcast Nature“: 5. ANNA:LOG zum Thema Natur und Digitalisierung

Gruppenfoto im ersten Schnee, Tafel mit ANNA:LOG und Skipiste im Hintergrund

Der jährliche interdisziplinäre Dialog hat bereits Tradition: Im Rahmen der fünften Ausgabe von ANNA:LOG wurde dieses Wochenende darüber diskutiert, wie Natur in digitalen Welten erlebt und präsentiert werden kann – dieses Mal durch den Einsatz von Podcasts. Die zweitägige Veranstaltung der Niederösterreichische Bergbahnen – Beteiligungsgesellschaft gemeinsam mit ihrer Tochtergesellschaft Annaberger Lifte in Zusammenarbeit mit den JUFA Hotels bot eine Fülle an interessanten Inhalten zum Thema Podcasts.

 


Einem Kamingespräch mit hochkarätigen Expertinnen und Experten folgte der Workshop „How to podcast“. „Digitalisierung im Bereich der Naturvermittlung wird oft kontroversiell diskutiert. Mit diesem Format wollen wir alle einladen, nämlich sowohl Expertinnen und Experten im Bereich Digitalisierung, Naturvermittlung und Tourismus als auch andere Interessierte – die verschiedenen Möglichkeiten, wie Natur digital vermittelt werden kann, auszuloten, in diesem ANNA:LOG mit Hilfe von Podcasts“, so Markus Redl, Programmleiter von „Bergerlebnis in Niederösterreich“ und NÖ-BBG-Geschäftsführer.


Podcasts – Wissen mit Tiefgang zu vermitteln

Immer mehr Menschen hören Podcasts und das Potenzial dieses relativ neuen Mediums ist längst nicht ausgeschöpft. „Dieses sehr persönliche Medium bietet die Möglichkeit, quasi nebenbei Wissen mit Tiefgang zu vermitteln. Gerade im Kontext mit der Natur und den damit verbundenen vielfältigen Themenbereichen sind Podcasts besonders wertvoll, wenn es darum geht, eine große Hörerschaft direkt zu erreichen und gleichzeitig Raum zum Durchschnaufen zu bieten“, ist sich eine der Expertinnen des Kamingesprächs Melanie Bartos, Wissenschaftskommunikatorin der Universität Innsbruck, sicher.

Mit dabei war auch Lothar Bodingbauer, Radiojournalist bei Ö1 und Produzent der „Bienengespräche“, der zahlreiche Tipps aus der Praxis parat hatte: „Beim Podcast geht es nicht darum, möglichst viele Zuhörerinnen und Zuhörer zu erreichen, sondern vielmehr darum, Inhalte zugänglich zu machen. Das Thema Natur eignet sich dafür besonders gut, weil es viele Menschen gibt, die über ein Teilgebiet daraus sehr gut Bescheid wissen“.

Konsum von Geschichten und Infos ohne Bildschirm

In Zeiten der Digitalisierung gibt es kaum noch Momente, in denen das Smartphone nicht ständiger Begleiter der Menschen ist. Zeiten, in denen man „offline“ und somit nicht ständig erreichbar ist, werden heutzutage oft schon als wahrer Luxus empfunden. „Zeit, in der man abschalten und entspannen kann, ist kostbar. Von diesem Trend profitieren auch Podcasts – sie sind die einzigen digitalen Medien, die ohne Bildschirm konsumiert werden. Die Hände und der Blick sind frei, der Kopf ist trotzdem aufnahmebereit. Mit guten Gesprächen, Geschichten oder Informationen zum Anhören kann man so alltägliche Situationen füllen, die bisher medienfrei waren“, unterstrich Veronika Dolna, Ressortleiterin bei Kleine Zeitung und Workshop-Leiterin neben Sebastian Krause, Journalist und Medienunternehmer, welcher unter anderem durch den preisträchtigen Politik-Podcast „Ganz offen gesagt“ bekannt wurde.

Die Digitalisierung ist Teil unseres Lebens und hat Einfluss auf alle Bereiche davon. Es ist daher notwendig, sich mit dieser Thematik auch im Spannungsfeld Natur und Digitalisierung zu beschäftigen – dieses Jahr mithilfe von Podcasts. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr, wo beim 6. ANNA:LOG zu einem neuen Thema diskutiert werden darf“, so NÖ-BBG Geschäftsführer Markus Redl.

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