Projektpräsentation: Vom Reststoff zum Wertstoff

Projektpräsentation: Vom Reststoff zum Wertstoff

Spannungsfeld: Produkt – Abfall – Nebenprodukt

Nicht nur Verpackungskunststoffe, sondern Kunststoffe allgemein unterliegen immer mehr rechtlichen Regulatorien (EU-Programmen, EU-Richtlinien und Verordnungen sowie österreichischen Regelungen z.B. dem Abfallwirtschaftsgesetz und der Verpackungsverordnung).

Das bedeutet, dass Kunststoff verarbeitende Unternehmen verpflichtet sind, ihr Abfallmanagement so auszurichten, dass es den gesetzlichen Anforderungen entspricht.

Gegenständliche Veranstaltung für Kunststoff verarbeitende Unternehmen beleuchtet in diesem Spannungsfeld das Produktions- und Abfallregime, aber auch den Umstand ob bei der Produktion oder Verarbeitung anfallende Verschnitte, Stanzabfälle nicht sogleich Abfall sind, sondern noch in die Kategorie des Nebenprodukts fallen. Die Voraussetzungen und Grundlagen dafür und speziell für Kunststoffe werden dargelegt. Dies vor dem Hintergrund von immer wichtiger werdenden Fragen der Ökobilanzierung und Nachhaltigkeit. Insbesondere der Diskussion über das CO2-Emissionen.

Projektpräsentation

Programm

  • Eintreffen der Teilnehmer und Registrierung ab 08:30 Uhr   
  • 09:00 bis 09:15 Uhr Begrüßung
    Thomas Gröger, ecoplus Kunststoff-Cluster Clustermanager Stv.
  • 09:15 bis 09:45 Uhr Die Grundlagen der Ökobilanzierung – Schwerpunkt Kunststoff und CO2-Reduktion
    Ing. Roland Fehringer
  • 09:45 bis 10:30 Uhr Kunststoffe im Spannungsfeld des abfallrechtlichen Regimes
    Elisabeth Moser-Marzi
  • 10:30 bis 10:45 Uhr Kaffeepause
  • 10:45 bis 11:30 Uhr Rechtliche Rahmenbedingungen vom Nebenprodukt oder Abfall
    Elisabeth Moser-Marzi
  • 11:30 bis 12:00 Uhr Kunststoff-Bashing – ein nachhaltiger Fehler
    Roland Fehringer
  • 12:00 bis 12:30 Uhr Vorstellung des Konzepts eines Qualifizierungsprojekts
    Florian Kamleitner, ecoplus Kunststoff-Cluster
  • 12:30 Uhr Networking bei Business Lunch

Termin

16. Jänner 2020, ab 9:00 Uhr

Ort

Wirtschaftszentrum NÖ
Niederösterreich-Ring 2, Haus A
3100 St. Pölten

Anmeldung

 

Projektkonzept

Interessierten Unternehmen wird im Rahmen einer geförderten Kooperation angeboten, einen oder mehrere Mitarbeiter für die aktuellen juristischen Herausforderungen, die das Kreislaufwirtschaftspaket mit sich bringt, zu qualifizieren. Der kooperative Ansatz des Kunststoff-Cluster stellt hierbei die individuellen Ausgangssituationen der teilnehmenden Unternehmen in den Vordergrund und bietet die Möglichkeit sich miteinander zu qualifizieren, voneinander zu lernen und von den Ideen und Erfahrungen der Teilnehmer zu profitieren. Die Kreislaufwirtschaft bringt viele Herausforderungen, aber genauso viele – wenn nicht mehr – Chancen für künftige Wertschöpfung.

Das Projekt soll einen Überblick über die rechtliche Situation geben und Unternehmen helfen, Ihre betriebliche Abfallwirtschaft den aktuellen Anforderungen anzupassen und zu optimieren. Dieser Informationstag richtet sich daher an Geschäftsführer, betriebliche Abfallbeauftragte, leitende Mitarbeiter in den Unternehmen sowie an abfallrechtliche Geschäftsführer von kleineren und mittleren Unternehmen.

Kosten und geplante Projektförderung

Die Kosten für eine Teilnahme am Qualifizierungsprojekt richtet sich nach der Anzahl der teilnehmenden Unternehmen. Es ist geplant eine Förderung im Ausmaß von 50% der externen Kosten beim Wirtschafts- und Tourismusförderungsfonds zu beantragen.

Projektlaufzeit

Geplanter Projektstart ist Frühling 2020. Die Projektdauer max. 12 Monate.

 

 

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