28.10.2016

Region Römerland Carnuntum: Optimierung des öffentlichen Verkehrs

Ein Projekt der LEADER-Region Römerland Carnuntum analysiert den öffentlichen Verkehr in der gesamten Region und legt so die Basis zur benutzerfreundlichen Optimierung der Angebote. „Die Studie ist eine wichtige Grundlage, um ein bedürfnisgerechtes Verkehrssystem in der Region zu entwickeln und umzusetzen. Gerade im ländlichen Raum ist die Anbindung durch öffentliche Verkehrsmittel wesentlich. Mobilität ist heute unverzichtbar“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav.


Detaillierte Bedarfsanalyse

Das Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln in der Region Römerland Carnuntum weist abseits der Bahnachsen räumliche und zeitliche Lücken auf. So sind manche Gemeindeteile nicht oder nur an Schultagen mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und auch zu den Schichtzeiten der wichtigsten Arbeitgeber gibt es teilweise nur unzureichende Angebote. Um hier langfristige Verbesserungen zu erzielen, wird in einem ersten Schritt für die gesamte Region Römerland Carnuntum eine detaillierte Bedarfsanalyse gemacht.


Langfristige Verbesserungen

In der Studie werden die Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer und die Anforderungen an künftige Linienverkehrs-Angebote ebenso analysiert, wie die Möglichkeiten für interkommunale Kooperationen in diesem Bereich. „Vor allem Einwohnerinnen und Einwohner ohne Auto, Schülerinnen und Schüler sowie ältere oder gebrechliche Menschen sollen in Zukunft mobiler werden", betont Berhard Fischer, Geschäftsführer Römerland Carnuntum. „Die Anforderungen an zukünftige Angebote und die Bedürfnisse der Bevölkerung gilt es nun erheben, um ihnen optimal Rechnung zu tragen."


Bedürfnisgerechte Verkehrssysteme

Aufbauend auf der Studie sollen daher bedürfnisgerechte Mikro-Öffentliche Verkehrssysteme entwickelt und mit den Gemeinden umgesetzt werden. Dabei stehen Betreibermodelle, Anforderungen an Personal und Fahrzeugeinsatz sowie Synergiepotentiale im Fokus sowie die Definition eines Betriebskonzepts mit einem Einsatz- und Fahrplan, einer Kostenkalkulation und einer Wirkungsanalyse.

Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU-Programms LE/LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Dr. Petra Bohuslav beschlossen.