Regionalförderung erreicht 2018 mit 157 Projekten Rekordjahr
12.01.2019

Regionalförderung erreicht 2018 mit 157 Projekten Rekordjahr

2018 hat die Landesregierung 157 ecoplus Regionalförder- und LEADER-Projekte beschlossen, die Regionen mit 29,6 Millionen Euro an Fördermittel unterstützt und damit Investitionen von etwas mehr als 63 Millionen Euro in Niederösterreichs ausgelöst. „So eine hohe Anzahl an Projekten gab es in der 30-jährigen Geschichte der Regionalförderung erst einmal, nämlich im Jahr 2013. Nachdem die Projektideen ausschließlich aus den Regionen stammen, belegt die Rekordzahl das vitale Bestreben der heimischen Regionen aktiv neue Projekte anzugehen und umsetzen. Es freut mich sehr, wenn wir als Land Niederösterreich und mit der ecoplus Regionalförderung einen Beitrag zum Gelingen dieser vielfältigen Projekte leisten können, die allesamt mehr Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Wohlstand in Niederösterreichs Regionen bringen“, freut sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav über das Rekordjahr der Regionalförderung 2018.

 

Viele Highlights im Jahr 2018

„Projekthighlights des Jahres waren unter anderem die Optimierungsmaßnahmen rund um den Thermenradweg, die Errichtung des Besucherzentrums sco²narium in Bad Schönau, die Förderung der Aufschließung des Interkommunalen Wirtschaftsparks in Absdorf-Königsbrunn, die Errichtung des Besucherzentrums im Wildpark Ernstbrunn, die Attraktivierung des Stift Dürnsteins, das Projekt ‚Barrierefreier Genuss für alle‘ des Loisiums in Langenlois und viele weitere. Alle diese Leuchtturmprojekte im Bereich Wirtschaft, Technologie und Tourismus wären in dieser Ausformung ohne die Mittel der ecoplus Regionalförderung nicht möglich gewesen. Es ist daher schön zu sehen, dass wir den Regionen ein starker Partner sein können“, unterstreicht Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav. Insgesamt wurden in den letzten drei Jahrzehnten 3.035 Regionalförderung-Projekte umgesetzt.

 

Einreichung nun auch online möglich

Die Regionalförderung unterstützt Gemeinden, Initiativen und Vereine bei der Umsetzung regionalwirtschaftlich wichtiger Infrastrukturprojekte. Dabei reicht das ecoplus Dienstleistungsangebot von der Beratung bis zur Förderabwicklung. Seit dem Sommer 2018 ist es auch möglich, Förderanträge online über die Webplattform foerderportal.ecoplus.at einzureichen und abzurechnen. Durch dieses Instrument werden die Unterlagen rascher und sicherer übermittelt und mehr Transparenz geschaffen. „Die ecoplus Regionalförderung ist das wichtigste Instrument der regionalen Entwicklung, das wir in unserem Bundesland haben. Dieses Instrument kann aber nur einen Nutzen entfalten, wenn sinnvolle und nachhaltige Ideen und Initiativen aus den Regionen kommen und auch dort umgesetzt werden. Schließlich wissen die Menschen vor Ort am besten, wo Impulse gefragt sind und wo der Schuh drückt. Mit unserem Online-Förderportal wurde die Einreichung und Abrechnung für die Projektträger erleichtert“, erklärt ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

Und auch das LEADER-Programm als Teil der ecoplus Regionalförderung lief 2018 auf Hochtouren. Dabei handelt es sich um eine Gemeinschaftsinitiative der Europäischen Union zur Förderung innovativer Strategien in ländlichen Regionen. 18 Regionen nehmen in Niederösterreich am Programm teil. Hierbei ist ecoplus die maßgebliche Förderstelle für die nicht-landwirtschaftlichen Maßnahmen. Von den in Summe 29,6 Millionen Euro Fördermittel der Regionalförderung und LEADER sind 3,7 Mio. Mittel der Europäischen Union enthalten.