Salvagnini Maschinenbau expandiert im ecoplus Wirtschaftspark Ennsdorf

Salvagnini Maschinenbau expandiert im ecoplus Wirtschaftspark Ennsdorf: Weltweit größte Biegezentren-Produktion

Beim Firmenrundgang bei Salvagnini

Das italienische Unternehmen Salvagnini Maschinenbau GmbH ist mit 25 Niederlassungen weltweit präsent, doch im ecoplus Wirtschaftspark Ennsdorf hat sich die Firmengruppe entschieden, zu expandieren. „Es ist ein großes Kompliment für den Standort, wenn ein weltweit tätiger Konzern wie die Salvagnini gerade Ennsdorf auswählt, um ihre Niederlassung zu vergrößern“, betonen Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, die stv. ecoplus Aufsichtsratsvorsitzende Michaela Hinterholzer sowie ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.



Ennsdorf – Logistikknotenpunkt mit einzigartigem trimodalem Umschlag

Im dynamischen Wirtschaftsraum zwischen Linz, Steyr, St. Valentin und Amstetten liegt der ecoplus Wirtschaftspark Ennsdorf – der einzige Wirtschaftspark in Niederösterreich, der über einen eigenen Hafen sowie eine Straßen- und Bahnanbindung verfügt. Die Salvagnini Gruppe weiß die Vorzüge des Logistikknotenpunktes mit trimodalem Umschlag seit Jahren zu nutzen. Der internationale Konzern ist auf Blechbearbeitungsmaschinen für die Industrie spezialisiert und zudem die weltweit größte Produktionsstätte von Biegezentren. „Unsere Anstrengungen, den Betrieben im Wirtschaftspark Ennsdorf die bestmöglichen Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Entwicklung bieten zu können, tragen Früchte. Das freut mich sehr“, betont Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Auch aus diesem Grund erweitert ecoplus das Areal des Wirtschaftsparks. Im Frühjahr sollen die Arbeiten zur Erweiterung des Wirtschaftsparks um zehn Hektar beginnen, dazu werden 2,5 Mio. Euro investiert. Dabei handelt es sich um eine der größten Investitionen der letzten Jahre. Denn seit 2008 wurden 4,2 Mio. Euro Straßen, Anschlussbahn, Kai investiert. „Manche Betriebe spüren die eintrübende Konjunktur in Deutschland, bei den Betrieben im ecoplus Wirtschaftsparks Ennsdorf ist davon noch nicht viel zu merken. Die Auftragsbücher sind voll und der Standort pulsiert. Auch die Erweiterung der Salvagnini-Gruppe hat positive Auswirkungen auf die gesamte Region", so die stellvertretende ecoplus-Aufsichtsratsvorsitzende Michaela Hinterholzer.

Salvagnini engagiert sich für umweltfreundlichen Transport

Das Unternehmen Salvagnini, das bereits seit 1999 im ecoplus Wirtschaftspark Ennsdorf angesiedelt ist, baut Biegeautomaten in 14 verschiedenen Modellen und beschäftigt rund 420 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ob in Aufzugsindustrie, Klimatechnik, Leuchtenindustrie, Lohnfertigung oder im Schaltschrankbau: in über 150 Sektoren wird auf den Biegeautomaten produziert. „Ennsdorf ist für uns der ideale Standort. Hier gibt es auch genügend freie Flächen für ein expandierendes Unternehmen, wie wir es sind“, so Wolfgang Kunze, technischer Leiter und Prokurist von Salvagnini Austria. Auch das Thema Umweltschutz spielt eine wesentliche Rolle bei diesem erfolgreichen Big Player. Seit Jahren versucht Salvagnini, die Transporte so umweltfreundlich und emissionsfrei wie möglich durchzuführen. Aus diesem Grund setzt man bei Kurzstrecken auf den Transport via LNG-Trucks, deren Motoren mit Flüssiggas betrieben werden. Die Vorteile von LNG (Liquid Natural Gas) gegenüber Diesel sind unter anderem eine Reduktion von Feinstaub um 95 Prozent sowie eine Reduktion von CO2 um bis zu 95 Prozent. Zudem ist der gasbetriebene Otto-Motor im Vergleich zum Dieselmotor halb so leise, wodurch auch die Lärmbelästigung der Anwohner längs der Hauptverkehrsrouten deutlich verringert wird.

ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Der Wirtschaftspark Ennsdorf hat sich in den letzten Jahren zu einem Impulsgeber für die gesamte Region entwickelt. Mit dem Hafen tragen die Betriebe auch einiges zum Klimaschutz bei. Denn wären die rund 394.000 Tonnen, die seit Jahresbeginn bis November 2019 im Ennshafen umgeschlagen wurden, auf LKW unterwegs, hätten wir circa 15.000 Lastkraftwägen mehr auf unseren Straßen.“