Schrems Schritt Breitband Zukunft
02.12.2016

Schrems macht den Schritt in die Breitband-Zukunft

Die Bevölkerung der Stadtgemeinde Schrems hat sich für den Ausbau einer öffentlichen Glasfaserinfrastruktur ausgesprochen: Es wurde in Zusammenarbeit mit der niederösterreichischen Glasfaser-Infrastrukturgesellschaft (nöGIG) die Nachfragesammlung durchgeführt und mehr als 40 Prozent der Haushalte sowie Betriebe haben für den Glasfaserausbau unterschrieben. „Damit hat das wichtigste Infrastrukturprojekt des 21. Jahrhunderts auch in Schrems einen großen Rückhalt in der Bevölkerung und kann in Umsetzung gehen“, so Technologielandesrätin Dr. Petra Bohuslav und Bürgermeister Karl Harrer.

Breitbandanschluss als entscheidendes Standortkriterium

„Für viele Menschen ist es heute sowohl im Berufs- als auch im Privatleben unverzichtbar, schnell und kostengünstig mit dem Internet verbunden zu sein. Eine Gemeinde muss daher für ihre Bevölkerung eine zukunftssichere Internetverbindung sicherstellen können“, erläutert Wirtschafts- und Technologielandesrätin Dr. Petra Bohuslav. „Ein vorhandener Breitbandanschluss wird immer mehr zu einem entscheidenden Standortkriterium.“ Das weiß auch die Stadt Schrems, die sich für den Glasfaserausbau in den vergangenen Monaten stark eingesetzt hat.


Schrems wird Teil der Gigabit-Gesellschaft

Die Überzeugungsarbeit hat sich gelohnt: es ist geplant, dass Schrems innerhalb der nächsten 18 Monate Teil der Gigabit-Gesellschaft sein wird. Ziel des Landes ist, dass alle niederösterreichischen Haushalte und Betriebe mit leistbaren und zukunftssicheren Glasfaser-Internetanschlüssen versorgt werden. „Das erreichen wir mit unserem niederösterreichischen Glasfaser-Modell, das erst kürzlich von der EU mit dem Europäischen Breitbandpreis ausgezeichnet wurde, und das auch in Schrems für die notwendige Infrastruktur sorgen wird“, zeigt sich Wirtschaftslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav zuversichtlich.


Start in ein neues, digitales Zeitalter

Bürgermeister Karl Harrer, gleichzeitig Obmann der Kleinregion Waldviertler StadtLand: „Mit der Übergabe der Glasfaserbestellungen an die nöGIG starten die Stadtgemeinde Schrems und ihre Katastralgemeinden in ein neues, digitales Zeitalter. Ich bin davon überzeugt, dass in Kürze die gesamte Region diesen wichtigen Schritt in die Zukunft tätigen wird.“

nöGIG Geschäftsführer Prof. (FH) Mag. Hartwig Tauber erklärt den niederösterreichischen Weg des Glasfaserausbaus: „Die nöGIG wird überall dort aktiv, wo der Markt nicht funktioniert und ein flächendeckender Ausbau einer Gemeinde für private Netzbetreiber nicht rentabel ist. Wir sind damit keine Konkurrenz zu privaten Anbietern.“

ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki ergänzt: „Die nöGIG baut in vier ausgewählten Pilotregionen offene und öffentliche Glasfasernetze. Dabei ist die Glasfaser-Infrastrukturgesellschaft ausschließlich für die Errichtung der passiven Infrastruktur zuständig. Die Netze selbst stehen allen Breitband-Dienstanbietern, zu gleichen Konditionen, offen.“