11.09.2017

Startschuss für das Projekt Holz.Bau.Verbindungen

Im Bereich der Verbindungsmittel für den Holzbau führte eine rege Innovationstätigkeit zu einer sehr hohen und zunehmend unübersichtlichen Anwendungsvielfalt. Aus einfachen Holzschrauben wurden durch stetige Optimierung und neue Entwicklungen universell einsetzbare High-Tech-Verbindungsmittel, die selbstbohrenden Holzschrauben.

Um die Ergebnisse der regen Forschungs- und Entwicklungsarbeit am Gebiet der Holzverbindungsmittel in die Wirtschaft zu transferieren, konzipierten die Experten der FH Joanneum, Institut für Bauplanung und Bauwirtschaft gemeinsam mit dem Bau.Energie.Umwelt Cluster Niederösterreich ein kooperatives Qualifizierungsprojekt:

Holz.Bau.Verbindungen – Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch zu innovativen Verbindungsmitteln im Holzbau ist auf die Bedarfe der Holzbauunternehmen und Verbindungsmittelhersteller zugeschnitten. Die Thematik der Standard- und neuen Verbindungstechniken wird aufgegriffen und für die Anwendung im Projekt systematisch aufbereitet. Eine ganzheitliche und interdisziplinäre Betrachtung von Bausystemen steht dabei im Mittelpunkt. Das Konsortium wurde ebenfalls interdisziplinär gewählt wiederum Grundlage für ein hohes Innovationspotenzial für die zehn Unternehmenspartner aus Niederösterreich und Wien.

Unternehmenspartner:

Die Mitarbeiter der Unternehmenspartner erhalten innerhalb von fünf Qualifizierungstagen fundierte Kenntnisse über Wirkungsweise und Nachweisführung bei Schraubenverbindungen und einen Überblick über die Einsatzmöglichkeiten basierend auf aktuellen Forschungsergebnissen. Sie erwerben die Kompetenz für bauphysikalisch, konstruktiv und bauwirtschaftlich optimierte Systeme und eigene Innovationen.

Das Projekt Holz.Bau.Verbindungen wird von der Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG im Rahmen des Programms „Forschungskompetenzen für die Wirtschaft – Qualifizierungsseminare“ aus Mitteln des BMWFW gefördert.

Weitere Informationen:
DI Michaela Smertnig
Tel. +43 2742 9000-19664