TFZ Tulln - Gruppenfoto mit Banddurchschneidung anlässlich der Eröffnung der 4. Ausbaustufe

Technologie- und Forschungszentrum Tulln wächst weiter

Technologie- und Forschungszentrum Tulln wächst weiter

Mehr Platz für forschungsaffine Unternehmen gibt es ab sofort am Technopol Tulln: Nach einjähriger Bauzeit eröffnete Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner heute gemeinsam mit Wirtschafts- und Technologielandesrat Jochen Danninger, dem Tullner Bürgermeister Peter Eisenschenk und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki die vierte Ausbaustufe des Technologie- und Forschungszentrums am Standort. Das Projekt, das Platz für rund 50 High-Tech-Arbeitsplätze bietet, hat ein Gesamtinvestitionsvolumen von rund 11,3 Millionen Euro und wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert. „Diese hochtechnologische Spezialimmobilie bietet die bestmöglichen Rahmenbedingungen für moderne Spitzenforschung im Bereich biobasierter Technologien. Der Technopolstandort Tulln wird dadurch weiter attraktiviert und aufgewertet“, sind sich die Verantwortlichen einig.

 

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Technologie- und Forschungszentrum Tulln als europäischer Biotech-Hotspot

In den vergangenen 15 Jahren wurde das Technologie- und Forschungszentrum am Technopol Tulln aufgrund der großen Nachfrage insgesamt drei Mal erweitert. „Corona hat gezeigt, dass Forschung und Innovation bei der Bekämpfung der Pandemie und deren Auswirkungen wichtige Faktoren sind. Daher ist die Erweiterung des Technologie- und Forschungszentrums Tulln, das sich als europäischer Biotech-Hotspot etabliert hat, ein wichtiges Signal für den Standort und unsere Wirtschaft. Hier wurden 11,3 Millionen Euro investiert, um forschungsaffinen Unternehmen maßgeschneiderte Lösungen und die bestmögliche Infrastruktur zu bieten“, erläutert Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner

„Die Technologie- und Forschungszentren sind unverzichtbare Bestandteile der relevanten Innovationsökosysteme in unserem Land. Hier am Technopol Campus Tulln findet sich eine einmalige Konzentration aus Know-how, Brain-Power, Forschergeist und Wissensdurst. Mit der heutigen Eröffnung geben wir der Innovationskraft der heimischen Forschungselite noch mehr Raum – und zwar im wahrsten Sinn des Wortes. Immerhin stehen im TFZ Tulln ab sofort zusätzlich rund 2.300m² an vermietbaren Labor- und Büroflächen zur Verfügung – insgesamt sind es rund 8.000 m²“, freut sich Wirtschafts- und Technologielandesrat Jochen Danninger

 

Schaffung neuer hochqualitativer Arbeitsplätze und langfristige Stärkung der regionalen Wertschöpfung

Der weitere Ausbau der TFZ Technologie- und Forschungszentrums hat auch positive Auswirkungen auf die Stadt Tulln. Bürgermeister Peter Eisenschenk: „Der Campus Tulln Technopol setzt seinen Erfolgslauf fort und setzt unverzichtbare Impulse für die Stadt und die gesamte Region. Durch den Ausbau des Technologie- und Forschungszentrums haben nun weitere innovative Betriebe die Möglichkeit, sich hier an diesem pulsierenden Standort anzusiedeln. Das bringt neue, hochqualitative Arbeitsplätze und stärkt langfristig die regionale Wertschöpfung.“

Eines der ersten Unternehmen, das seinen neuen Räumlichkeiten bereits bezogen hat, ist die Oxford Antibiotic Group, die das gesamte Erdgeschoß im Bauteil D gemietet hat. Geschäftsführer Alexander Pretsch: „Wir sehen durch die Erweiterung und den Ausbau unseres Headquarters hier am Standort eine Investition in die Zukunft um weiter Spitzenforschung im Bereich der Antiinfektiva durchführen zu können und somit für die nächste Pandemie besser vorbereitet zu sein.“ 

Seit 1999 wurden insgesamt 154 Millionen Euro in die sechs niederösterreichischen TFZ investiert. Über 1.100 Menschen haben in diesen Technologie- und Forschungszentren an den Technopolen in Krems, Wieselburg, Wr. Neustadt und Tulln, sowie in Seibersdorf und im IST Park Klosterneuburg ihren Arbeitsplatz. Errichtet und betrieben werden die TFZ von ecoplus, die auch für die Umsetzung des Technopolprogramms verantwortlich ist. ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Der Grundgedanke des Technopolprogramms ist die enge Vernetzung von Wirtschaft, Wissenschaft und Ausbildung. Im Zusammenspiel mit den optimalen infrastrukturellen Rahmenbedingungen in den Technologie- und Forschungszentren werden einmal mehr die Weichen Richtung Zukunft gestellt.“

 

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