Technologieführer IMS Nanofabrication baut Headquarter in Brunn am Gebirge
09.10.2019

Technologieführer IMS Nanofabrication baut Headquarter in Brunn am Gebirge

Die IMS Nanofabrication GmbH ist ein international tätiges Hightech-Unternehmen und der weltweit führende Anbieter von Multi-Elektronenstrahl-Maskenschreibern. Zu den Kunden von IMS zählen die größten Chiphersteller der Welt. Diese setzen für ihre neuesten Chip-Generationen auf die innovative Multistrahltechnologie von IMS - bald ausschließlich „made in lower austria“.


Ein Hauch von Silicon Valley nun in Brunn am Gebirge

IMS baut den bereits bestehenden Standort in Brunn am Gebirge zum zentralen Firmensitz aus. Mit den bereits vor Ort bestehenden Arbeitsplätzen werden ab 2020 insgesamt 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Niederösterreich aus die internationale Halbleiterindustrie mit ihren Multi-Elektronenstrahl-Maskenschreibern versorgen. Beim Spatenstich präsentierte IMS-CEO Elmar Platzgummer seine Pläne. ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki zeigte sich beeindruckt: „Mikroelektronik ist die technologische Grundlage für die Digitalisierung. Es ist ein großer Vertrauensbeweis für unseren Standort, wenn ein Vorreiter auf diesem Gebiet eine niederösterreichische Adresse für seinen Hauptsitz auswählt und einen Hauch von Silicon Valley nach Brunn am Gebirge bringt.“

Landesrätin Petra Bohuslav: „IMS ist eines der größten Erfolgsprojekte, welches das Investorenservice unserer Wirtschaftsagentur ecoplus in den letzten Monaten begleiten durfte. Denn damit gibt es über 250 zusätzliche Hightech-Arbeitsplätze am Standort. Am Beispiel IMS zeigt sich, dass der Standort Niederösterreich aktuell bei Unternehmen hoch im Kurs steht. Das liegt am erfolgreichen Zusammenspiel innovativer und begeisterter Menschen, die hinter Unternehmen wie IMS stehen, aber auch an den Rahmenbedingungen, die unser Land mit Infrastruktur und Service für Betriebe bietet.“

Mikrochips sind das Gehirn von Computern, Handys und unzähliger anderer Geräte der Informations- und Kommunikationstechnologie. Die Herstellung dieser Chips erfolgt in hochkomplexen Verfahren, bei denen enormer Qualitäts- und Kostendruck herrscht. Mit seinen Multi-Elektronenstrahl-Maskenschreibern hat die IMS Nanofabrication, deren Geschichte bis auf das Jahr 1985 zurückgeht, zukunftssichere Antworten auf diese Herausforderungen. In den vergangenen Jahren hat IMS die elektronenbasierte Multistrahl-Technologie perfektioniert. Das weltweit erste Gerät für 6-Zoll-Photomasken konnte im Februar 2014 fertiggestellt werden. 2016 wurde die Datenrate des Geräts um einen Faktor 10 auf 120 Gbit/s gesteigert. Diese innovativen Entwicklungen von IMS wurden von Beginn an auch von der öffentlichen Hand im Rahmen der Forschungsförderung unterstützt.


Innovationsführerschaft, Expansionspläne & Hightech-Arbeitsplätze

Diese Vorreiterrolle eröffnet enorme Wachstumschancen für IMS. Der Ausbau des Standortes in der Wolfholzgasse in Brunn am Gebirge ist ein wichtiger Meilenstein für die Zukunft des Unternehmens. Am neuen Hauptsitz wird es Büros und genügend Raum für Entwicklung und Produktion geben. Elmar Platzgummer, CEO von IMS: „Wir haben den neuen Standort großzügig geplant und können von Brunn aus die weitere Ausdehnung der weltweiten Geschäftstätigkeit sichern. Wir haben auch genügend Platz, die Produktion am neuen Standort in den kommenden Jahren weiter auszubauen.“ Aktuell sind zahlreiche Jobs für hochqualifizierte Fachkräfte bei IMS ausgeschrieben.

 

Unterstützung von ecoplus

Bei IMS arbeiten hochqualifizierte Menschen aus 26 Ländern. Gerade im Hinblick auf diese internationale Community war die öffentliche Verkehrsanbindung ein wichtiges Kriterium bei der Entscheidung für den neuen Unternehmenssitz. Hier hat ecoplus, Niederösterreichs Wirtschaftsagentur, unterstützt. Gemeinsam mit der Gemeinde, den Nahverkehrsunternehmen und NÖ Regional hat ecoplus ein Maßnahmenbündel ausgearbeitet, das sicherstellen soll, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Geschäftspartner auch ohne Auto bequem aus Wien zu IMS anreisen können. Neue Haltestellen für Busse sind in Planung, Geh- und Radwege sollen vom Bahnhof zum Nanotechnologie-Zentrum verlängert werden und auch die Parkplatzsituation wird verbessert. Ein Breitbandanschluss mit ausreichenden Kapazitäten für IMS ist bereits aktiv. Das waren neben allgemeinen Beratungsleistungen zum Thema Förderungen die wichtigsten Themen bei der Begleitung des Projekts. Helmut Miernicki, der Geschäftsführer von ecoplus: „Die meisten Parameter in Brunn waren von Beginn an positiv für die Standortentscheidung von IMS. Bei den weiteren sind wir froh, dass wir mit unserem Netzwerk weiterhelfen konnten.“

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