27.08.2016

Technologiegespräche Alpbach 2016

In Niederösterreich wird bereits heute Spitzenforschung betrieben, die das Potenzial hat, die Welt nachhaltig zu verändern und sogar Horizonte zu verschieben. Eine der grundlegenden Triebfedern dafür ist die menschliche Neugierde.
So lautet eine wichtige Erkenntnis der Breakout Session „Der Blick ins Ungewisse und die Verschiebung des Horizonts", die von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, im Rahmen der Technologiegespräche des „Europäischen Forum Alpbach" organisiert wurde. „Erst das aus Neugierde entstandene Verständnis der Zusammenhänge ermöglicht neue Lösungen bekannter Problemstellungen. Diese kreativen Lösungsansätze und Forschungsergebnisse müssen dann aber auch innovativ von der Wirtschaft genützt und umgesetzt werden", erläutert Wirtschafts- und Technologielandesrätin Dr. Petra Bohuslav.


Spitzenforschung kann die Welt verändern - und muss kreativ in der Wirtschaft umgesetzt werden

Ein besonders guter Boden für kreative Grundlangenforschung findet sich an den vier Technopolstandorten Krems, Tulln, Wiener Neustadt und Wieselburg, die sich zu bewährten Schnittstellen von Wirtschaft und Wissenschaft entwickelt haben. Das wurde auch bei der Breakout Session bestätigt. „Dabei ist nicht nur die Forschung an sich im Zentrum gestanden, sondern immer auch vor dem Hintergrund einer möglichen Verwertbarkeit der Forschungsergebnisse", erläutert Landesrätin Dr. Bohuslav. „Dieser Blick in die Zukunft war hochinteressant und bestätigt uns, wie immens wichtig die von uns auf allen Ebenen betriebene Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft ist."


Neugierde und weitere Triebkräfte für Forschung und Innovation

Im Rahmen ihrer Vorträge und der Gruppendiskussion wurde neben der Neugierde, dem „Wissen-wollen-warum", auch eine weitere Triebkraft für Forschung und Innovation angesprochen: die Lösung dringlicher Probleme: Menschen sterben weiterhin an Krebs, Schimmelpilze bedrohen Nahrungs- und Futtermittel, um nur einige zu nennen. Hier muss nach neuen, kreativen Lösungsansätzen gesucht werden, die durchaus auch unsere heutigen Horizonte verschieben können.

Wirtschafts- und Technologielandesrätin Dr. Petra Bohuslav: „Die Unternehmen müssen bereit sein, bekannte Pfade zu verlassen und die bahnbrechenden Entwicklungen der Zukunft für ihr Arbeitsgebiet, ihre Branche umzusetzen und so auch neue Märkte zu erobern. Wir unterstützen beide Seiten - Wirtschaft und Wissenschaft - auf diesem spannenden Weg und tragen so auch weiterhin zur erfolgreichen Positionierung des Technologie- und Wirtschaftsstandortes Niederösterreich bei."